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Was sind die Begutachtungsrichtlinien ?

Offizieller Titel: "Richtlinien der Spitzenverbände der Pflegekassen zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches"

Beim 86-jährigen Milchbauern in Friesland, bei der 90-jährigen Hausfrau in Mannheim, beim 25-jährigen Studenten in Jena oder der 68-jährigen Kauffrau aus Köln: überall soll fair, nach den selben Regeln entschieden werden, welche Leistungen aus der Pflegeversicherung zu genehmigen sind. Mehr als 2 Millionen Menschen haben eine Pflegestufe und die Einstufung wird etwa alle zwei Jahre überprüft. Es werden Jahr für Jahr also einige Hunderttausend Begutachtungen durch den MDK durchgeführt. Um deutschlandweit zu vergleichbaren und damit fairen Entscheidungen zu kommen, wurden die Begutachtungsrichtlinien (BRi) entwickelt. Auf etwa 200 Seiten wird sehr detailliert das WER, WANN, WIE und WO der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst beschrieben. Hier sind auch die viel diskutierten Zeitkorridore festgehalten. Diese "Orientierungswerte zur Pflegezeitbemessung" sind Dreh- und Angelpunkt der Entscheidung über die Pflegestufe. "Bei der Festlegung der Zeitorientierungswerte wurde von einer vollständigen Übernahme der Verrichtungen durch eine Laienpflegekraft ausgegangen" (BRi, Seite 113).
Die Richtlinien können von den Internetseiten des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände (MDS e.V.) heruntergeladen werden.

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"noch einmal herzlichen Dank für Ihre telefonischen Denkanstöße (...). Ich werde Sie auf jeden Fall weiter empfehlen."

Inka B.
  Rundgang mit den wichtigsten Fakten zur Einstufung






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