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Leistungen für pflegende Angehörige

In öffentlichen Debatten wird seit vielen Jahren betont, dass der Löwenanteil, der nötigen Hilfen bei der Pflege, von Angehörigen erbracht wird.

Die Pflegeversicherung zahlt Leistungen zur Verhinderungs-, Kurzzeit-, Tages- oder Nachtpflege.
Pflegehilfsmittel (bis zu 40 € im Monat) und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, auch um die Pflegeperson zu entlasten (§ 40 SGB XI),
Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen (§ 44 SGB XI). Das können Beiträge zur Renten-, Kranken- oder zur Arbeitslosenversicherung sein.
Es gibt die Leistungen bei Pflegezeit (§ 44a SGB XI).
Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen (§ 45 SGB XI), die von den meisten Pflegekasse organisiert werden.
Individuelle Pflegeberatung (§ 7a SGB XI), die auch in der Wohnung der Pflegebedürftigen durchgeführt werden kann.

Pflegepersonen sind im Rahmen ihrer pflegerischen Hilfen gesetzlich unfallversichert.

Menschen denen bei der Begutachtung eine "eingeschränkte Alltagskompetenz" bescheinigt wurde können bis zu 2400 Euro jährlich für die Nutzung gerontopsychiatrischer Zusatzangebote in Anspruch nehmen. Davon können auch Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger finanziert werden (BMG, Seite 48)

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Gedanken zu Pflegestatistik und zur Bedeutung der Leistungen von pflegenden Angehörigen in unserem Beitrag vom 3.2.2007.
Unser Beitrag: Angehörige sind der "größte Pflegedienst der Nation"!, vom 4. Mai 2013.

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Quelle: Bundesministerium für Gesundheit (BMG): "Ratgeber zur Pflege – Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen"
Berlin, Juni 2013; download am 2.2.2014 von www.bundesgesundheitsministerium.de pdf Logo

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