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[26.11.2006]

Freiwillige vor!

Wer ehrenamtlich in der Altenhilfe arbeitet ist oft unfallversichert.

Mehr zivilgesellschaftliches Engagement im Bereich der Altenhilfe wird in der Politik gefordert, und die Diskussionen um die Zukunft der Pflegeversicherung werden mit diesen Gedanken bereichert. Zur Forderung kommt aber in diesem Fall auch Förderung. Die gesetzliche Unfallversicherung leistet unter bestimmten Umständen auch dann, wenn sich Freiwillige im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit verletzen. Das ist - wir geben es zu - nur ein kleiner Schritt, wenn wir es mit dem Ausmaß an Familein- und Nachbarschaftshilfe vergleichen, dass vor 50 Jahren üblich war. Trotzdem es ist des Lobes Wert, denn
"Aufgabe der Unfallversicherungsträger ist es, durch Maßnahmen der Heilbehandlung und der medizinischen Rehabilitation mit allen geeigneten Mitteln den jeweils verursachten Gesundheitsschaden zu beseitigen oder zu bessern, seine Verschlimmerung zu verhüten und seine Folgen zu mildern." (BMAS, Januar 2006) Es wird nicht nur die Krankenversicherung entlastet, sondern die Verletzen bekommen mehr Leistungen und Zuzahlungen, die die gesetzliche Krankenversicherung fordert, erübrigen sich. Es kann sich also lohnen. Dieses Zitat macht aber auch deutlich: Die Regelungen sind sehr kompliziert. Sechzig Seiten reichen dem Bundesministerium für Soziales gerade mal aus, um Grundlagen allgemeinverständlich in einer Broschüre zu erklären. Es ist besser sich in Ruhe zu informieren. Im Fall des Unfalls wäre das wohl zu viel verlangt.

Link
die Broschüre ist bei www.BMAS.BUND.de zu finden, wenn Sie sich über SERVICE zu den PUBLIKATIONEN finden und dort ins Suchfeld "Ehrenamt" eintippen.





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