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[28.12.2006]

Pflegewiki

Die Wikipedia ist eine Online Enzyklopädie. Alle Lesenden können auch schreiben. Einträge können verändert oder neu eröffnet werden. Alle Versionen stehen dauerhaft zur Verfügung. Das gibt es auch für die Pflege.

Unter dem Namen Pflegewiki haben Menschen aus dem Ruhrgebiet im August 2004 das Projekt aus der Taufe gehoben. Im Dezember 2006 gibt es schon 3300 Einträge. Wie viele Menschen mitgeschrieben haben, wie viele Stunden Arbeit schon reingesteckt wurden ist nicht abzusehen. Enthalten ist eine riesige Menge an Fachwissen das allen im Internet kostenfrei zur Verfügung steht.

Bereiche der Pflegewiki:
• Pflegethemen - Altenpflege - Krankenpflege - Kinderkrankenpflege - Ambulante Pflege - psychiatrische Pflege
• Terminologie - Krankheitslehre
• Ausbildung in den Pflegeberufen - Examensfragen - Weiterbildung
• Pflegemanagement - Pflegepädagogik - Pflegewissenschaft
• Pflegestudium - Fachhochschulen - Universitäten
• Berufsverbände - Vereine - Zeitschriften
• Link-Portal - Pflege-Foren - Chat
• Pflegeeinrichtungen - ambulante Pflegedienste
• Buchrezensionen - Kalender - Nachrichten - Podcast
Es gibt Einträge zu Gerätschaften und Einrichtungen der Pflege die so kaum woanders zu finden sind. Schon heute ergänzen viele Pflegefachkräfte ihr Buchwissen durch dieses Nachschlagewerk.

Es gelten, wie auch für die 'große Wikipedia', Einschränkungen: wenn schreiben kann wer will, dann werden aus Nachlässigkeit, Mutwilligkeit oder ideologischer Überzeugung Einträge verfasst, die möglicherweise einer sachlichen Überprüfung nicht standhalten. Auch Quellenangaben sind oft lückenhaft.
Es gibt auch bei der Pflegewiki Menschen, die regelmäßig in die Listen mit den letzten Änderungen nachsehen und aktiv werden. Ein wichtiges Zeichen für die Verlässlichkeit eines Eintrags ist die Anzahl der verschiedenen Autoren.
Aber auch die klassischen Wege der Verbreitung von Wissen funktionieren nur eingeschränkt: Wer hat schon Sammlungen von Pflegefachbüchern für 30 bis 300 € zur Hand. Bestände in Stadtbibliotheken sind oft wenig aktuell. Fachbibliotheken stehen nur Fachleuten zur Verfügung. Aber auch die AutorInnen schriftlicher Werke sind nicht immer frei von Nachlässigkeit, Mutwilligkeit oder ideologischer Überzeugung.


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