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[24.1.2007]

Ernährung

Boulevardmedien bringen, besonders oft in der Saure-Gurken-Zeit, Schlagzeilen über verhungerte und verdurstete alte Menschen. Das die Ernärung nach Menge und Zusammenstellung nicht den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entspricht ist lange bekannt und trifft nicht nur für alte Menschen zu. Es muss also genauer hingesehen werden.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine Studie finanziert, die in verschiedenen Altenheimen in NRW mehr als 700 BewohnerInnen erfasst hat. Es ging nicht nur um die Beschreibung des ist-Zustands, sondern auch darum, verschiedene Maßnahmen zu erproben, die die Situation verbessern können. Dabei sind die Forschenden erfreulich praxisnah. Ein Beispiel: unter der Überschrift "Gesamtmahlzeitensituation" geht's auch um Raumgestaltung, Gesprächsverhalten von MitarbeiterInnen und Formen der Hilfestellung beim Anreichen.
Die Studie trägt die Überschrift "Benchmarking in der Pflege zum Thema Ernährung und Flüssigkeitsversorgung". Das macht deutlich, dass es um die Bewertung auch von Veränderungen geht. In den Materialien stecken viele Ideen um den Erfolg von pflegerischem Handeln einschätzen zu können. Auch deshalb ist die vom Kuratorium deutsche Altershilfe im Internet veröffentlichte Dokumentation der Abschlussveranstaltung zum Modellvorhaben lesenswert.
Zumindest für die Situation in Altenheimen ist genauer hingesehen worden, was viel hilfreicher sein kann als Schlagzeilen.

Zur Dokumentation.


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