[14.3.2007]
Behindertengerecht bauen ... dazu kommen sofort breite Türen, große Toiletten und Rollstuhlrampen in den Sinn. Doch es gibt noch viel mehr, das Ärger und Hilferufe ersparen kann: Steckdosen in der richtigen Höhe, Multifuktionsfernbedienungen für Licht, Türöffner, Rolläden, unterfahrbare Waschbecken und höhenverstellbare Arbeitsflächen. Wenn auch an Sehbehinderte gedacht wird, sollten Stufen und Schwellen krontraststark markiert, Schalter in Braille beschriftet und Sprachausgaben eingebaut werden. Lernbehinderten oder Demenzkranken helfen klare Wegweiser. Auch erhöhte Toiletten und schwellenlose Duschen machen vielen Menschen das Leben leichter.
Wird schon bei der Planung eines Neubaus berücksichtigt, das Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen die Räume nutzen, kann viel Flexibilität kostengünstig eingebaut oder vorbereitet werden, um selbstbestimmtes Leben zu erleichtern.
Es wird deutlich, dass hier systematisches Vorgehen gefragt ist. Eine Google Suche nach "barrierefrei" und "Wohnen" zeigt etwa 1.200.000 Treffer. Hier sind einige der interessanteren Links:
Informationen für SeniorInnen und Angehörige
seit Jahren publiziert das Kuratorium deutsche Altershilfe zum Thema
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung
online-wohn-beratung
Broschüre des Landes Baden-Württemberg für Architekten
Literaturliste der TU Hamburg Harburg
Forschungsinstitut Technologie und Behinderung
zur Internetplattform der Handwerkskammer Trier