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[5.5.2007]

Heimaufsicht in NRW

Das NRW Gesundheitsministerium plant die Heimaufsicht neu zu regeln und den bürokratischen Aufwand für Heimbetreiber zu vermindern. Angehörige sollen Möglichkeiten bekommen zur praktischen Pflege auch kostenmindernd beizutragen.

Seit Jahren fordern Patientenvertretungen, dass die Heimaufsicht auch unangemeldet in Pflegeeinrichtungen auftauchen darf um die Qualität der Versorgung zu prüfen. Das soll auch in NRW ermöglicht werden. Manche Vorschriften für Wohnheime entstanden aus der Arbeit von Krankenhäusern. Die Richtlinien sollen überarbeitet werden, um dem Wohncharakter von Altenheimen näher kommen zu können. Außerdem sollen Qualitätskontrollen vereinheitlicht und bürokratische Anforderungen an Heimträger herabgesetzt werden. Neu in der Debatte ist die Idee dass Angehörige den Einrichtungen Pflegemaßnahmen abnehmen können sollen. Das wäre vor allem im Wochenendbereich vielen möglich. Es wird darüber nachgedacht wie sich das auf die Heimkosten auswirken könnte.
Minister Laumann versicherte, es solle keine Schnellschüsse geben, er wolle "alle gesellschaftlichen Gruppen" in die Diskussion einbeziehen.
Es ist geplant das neue Heimgesetz Anfang 2009 in Kraft zu setzen.

zur Meldung der Caritas NRW


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