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[24.5.2007]

Der Sozialverband zur Pflegereform

Forum LogoDer Sozialverband Deutschland (SoVD.de) legt sein Positionspapier zur Reform der Pflegeversicherung vor. Eine der stärksten Interessenvertretungen von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen fordert in erster Linie die Stärkung der häuslichen Pflege.

Der SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: "Die meisten Menschen wollen zuhause gepflegt werden. Auch laut Gesetz hat die häusliche Pflege Vorrang. Jetzt müssen dringend die Voraussetzungen für die häusliche Pflege verbessert werden." Bauer weist auf die Bedeutung von Tagespflege, Kurzzeitpflege und pflegerischen Angeboten zur Krisenintervention hin. Der SoVD fordert die Ausweitung der Beratungsangebote mit dem Ziel Lösungen für Pflegeaufgaben zu finden, die auf die persönliche Lebenssituation zugeschnitten sind. "Die ungleiche finanzielle Behandlung stationärer und ambulanter Pflege bietet keinerlei Anreize zur Entwicklung neuer Betreuungs- und Versorgungskonzepte in der häuslichen Pflege. Der SoVD fordert daher, die Sachleistungen bei der häuslichen Pflege zu erhöhen. Die Stärkung der ambulanten Pflege darf aber auf keinen Fall auf Kosten der stationären Pflege gehen. ... Wer die häusliche Pflege stärken will, muss auch berufstätige Angehörige in die Lage versetzen, Verantwortung für die Pflege zu übernehmen. Der SoVD setzt sich für ein Pflegezeitgesetz ein, das pflegenden Angehörigen einen Anspruch auf eine Auszeit und ein Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz sichert."

Zum Positionspapier des SoVD [ pdf-Logo Version, 145 KB]




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