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[17.6.2007]

EU Aktionsplan "Ageing Well in the Information Society"

Der demografische Wandel ist auch eine Herausforderung für die Wirtschaft. Bis zum Jahre 2020 werden 25% der EU Einwohner über 65 Jahre alt sein. Heute nutzen nur 10% dieser Personen das Internet.

Mit dem verabschiedeten EU Programm soll das Internet für mehr Menschen über 65 geöffnet und die Nutzung der neuen Technologien vereinfacht werden. Damit würden nicht nur Kosten gespart, weil mehr Menschen die Informationen aus dem Internet zugänglich wären. Auch die enorme Kaufkraft dieser Personengruppe ist von Bedeutung: ihr Vermögen wird auf über 3000 Mrd € geschätzt. Außerdem hätten europäische Unternehmen die Chance auf dem zukunftsträchtigen Markt der "altersgerechten Informationstechnologie" eine Führungsposition zu erreichen.
Dafür muss aber noch viel geschehen. Die Zeitschrift c't schreibt von der "Unterschätzten Generation". Spezielle Computer, wie der "SimpLiCo" von Fujitsu Siemens mit einer vereinfachten Benutzeroberfläche erreichten nicht die erhofften Verkaufszahlen. Gewünscht werden stattdessen eine kompetente Beratung und das eingehen auf die Bedürfnisse der Kunden, die vielleicht kein High-End Gerät mit der neuesten Grafikkarte benötigen (c't 11/07, Seite 184). Ebenso werden bereits vorhandene Erleichterungen der gängigen Betriebssysteme, wie die Bildschirmlupe, zu wenig genutzt. Auch Schwellenangst spielt bei der Nutzung der "modernen Technik" eine Rolle.

Urte Paaßen

zur Pressemitteilung auf den Internetseiten der EU



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