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[26.6.2007]

Daheim statt Heim!

Bundesausschuss LogoNach einem Unfall, durch Krankheit oder Behinderung - viele Menschen sind bei der Bewältigung des Alltags auf personelle Unterstützung angewiesen. Die meisten hatten nie damit gerechnet. Häufig sind Familienmitglieder die wichtigste Stütze, damit das Leben selbstbestimmt und in Würde weiter gehen kann. Doch die Möglichkeiten der Angehörigen sind begrenzt. In Deutschland ist es normal dann einen Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung zu organisieren. Das soll anders werden.

Die "Bundesinitiative Daheim statt Heim" stellt die Selbstbestimmung der Betroffenen in der Vordergrund und betont, dass die meisten Menschen am liebsten in ihren eigenen vier Wänden leben würden - wenn sie in angemessener Weise Unterstützung erhielten. Die aufgestellten Forderungen hätten umfassende Reformen in der gegenwärtigen Pflegelandschaft zur Folge:
• einen Baustopp für neue Heime,
• den Abbau bestehender Heimplätze,
• den flächendeckenden Aus- und Aufbau individuell- bedarfsdeckender vernetzter Unterstützungsangebote für ältere und behinderte Menschen 
• die Garantie der Wahlmöglichkeiten der Betroffenen, u.a. durch persönliche Budgets,
• die Gewährleistung des Grundsatzes "Daheim statt Heim" in allen gesetzes- und verwaltungstechnischen Regelungen auf allen Ebenen und in der Praxis,
• die Beteiligung der Betroffenen an dem Reformprozess nach der Devise "Nichts über uns ohne uns".
Auf der Internetseite der Bundesinitiative gibt es mehr Informationen, Erklärungen, Materialien ... und die Möglichkeit der Aufruf zu unterzeichnen.






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