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[7.11.2007]

Ärztliche Versorgung in Pflegeheimen

Die öffentliche Debatte über die Situation der Pflege in Deutschland beleuchtet viele Themen, und oft nur für wenige Tage. Eines der zahlreichen Highlights aus den letzten Monaten betraf die medizinische Versorgung der Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben. Die Diakonie hat hier Hausarbeiten gemacht und auf 40 Seiten im Detail die bestehende Situation mit Verbesserungsmöglichkeiten beschrieben.

Die kassenärztlichen Vereinigungen haben die Aufgabe eine flächendeckende Versorgung aller Versicherten zu organisieren. Das schließt selbstverständlich Menschen die stationäre Pflege in Anspruch nehmen ein. So weit die Theorie. In der Realität gibt es viele Versorgungslücken. Das Fachärzte ins Altenheim kommen ist die Ausnahme und eben nicht die Regel. Aber auch viele Hausärzte machen um Heime einen Bogen ... falls sie Hausbesuche nicht generell ausschließen. In den Städten lässt sich mit dieser Situation vielleicht noch mehr schlecht als recht leben. In dünn besiedelten ländlichen Gebieten gefährden die Versorgungslücken auch schon mal die Gesundheit der BewohnerInnen.
Wie so oft im deutschen Gesundheitswesen liegt die Tücke im Detail. Zwei Kernforderungen der Diakonie: Hausbesuche bei Pflegebedürftigen sollen Budgetunabhängig vergütet werden und Krankenhäuser sollen die Möglichkeit bekommen Lücken der ambulanten fachärztlichen versorgung auszugleichen. Die Handreichung der Diakonie betont aber auch: "An vielen anderen Punkten bedarf es guter Verabredungen aller Akteure vor Ort, zur Verbesserung der Zusammenarbeit."

Aufzaehlung zur Handreichung auf www.Diakonie.de [pdf - logo 276 KB]





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