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[19.12.2007]

Zusätzliche Unterstützung für pflegende Angehörige

Die Pflegekassen sind nicht in der Lage die Leistungen der pflegenden Angehörigen in einer Weise zu vergüten, die auch nur in entfernter Art an einen Stundenlohn erinnert. Das sprengte das vorhandene System der Sozialversicherung. Trotzdem gibt es verschiedene Erleichterungen bei Rente, Riester-Rente, Unfall- und Arbeitslosenversicherung.

Bei den Leistungen der Pflegeversicherung wird in erster Linie an das Pflegegeld und die Sachleistungen für die Pflegebedürftigen gedacht. Aber auch die pflegenden Angehörigen (damit sind nicht nur Verwandte gemeint) werden vom Gesetzgeber nicht ignoriert.
Pflegepersonen, die nicht gewerblich pflegen und regelmäßig und auf Dauer mehr als 14 Stunden in der Woche für die pflegerischen Hilfen aufwenden, können in der Sozialversicherung abgesichert werden. Die Pflegekasse kann auf Antrag Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen. Auf dieser Basis können auch die Leistungen der "Riester-Rente" in Anspruch genommen werden. Im Zusammenhang mit den pflegerischen Verrichtungen sind die Pflegepersonen gesetzlich unfallversichert (und die Leistungen der Unfallversicherung sind deutlich umfangreicher als die der Krankenversicherung). Unter Umständen zahlt die Arbeitslosenversicherung Leistungen zur Wiedereingliederung ins Berufsleben.
Sicher liegt auch hier, wie in den meisten Rechtsfragen, die Tücke im Detail. Deshalb möchten wir Ihnen nur Hinweise geben, die Sie dann selbst mit rechtskundigen Menschen besprechen müssten.
Darüber hinaus sollen die Pflegekassen den pflegenden Angehörigen unentgeldliche Schulungen - auch zu Hause - anbieten "um soziales Engagement im Bereich der Pflege zu fördern und zu stärken, Pflege und Betreuung zu erleichtern und zu verbessern sowie pflegebedingte körperliche und seelische Belastungen zu mindern."
Fragen Sie Ihre Pflegekasse!

Aufzaehlung zum Gesetzestext im Internet:
§ 44 SGB XI und § 45 SGB XI
Aufzaehlung Broschüre des Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes [pdf - Datei, 350 kB]
Aufzaehlung unsere Überlegungen zur Bedeutung von Angehörigen in der häuslichen Pflege





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