[2.5.2008]
Die Praxistests haben vielerlei Schwierigkeiten im Umgang mit der neuen Technik gezeigt. Heise.de berichtet, dass dreiviertel der ausgegebenen Testkarten vom System gesperrt wurden, weil die PatientInnen die PIN mehrfach fehlerhaft eingegeben hatten. Da die PIN aber nötig ist um die Zustimmung zum Umgang mit der Karte zu dokumentieren, kommt ohne sie der gesamte Ablauf ins Stocken. Jetzt wird diskutiert ob es sinnvoll ist, dass die eigentlich geheime PIN der PatientInnen vom Doc eingeben zu lassen. Ob das die Probleme lösen könnte? 30% der Profis sperrten eigene Karten durch fehlerhaften Eingaben.
Auch technische Probleme trugen zum Scheitern des groß angelegten Feldversuchs bei ("Die Nöte der Macher"). Ärzte aus der norddeutschen Testregion haben ihre Mitarbeit auf Eis gelegt, weil sie keine Vorteile für sich erkennen, aber den Ärger über die Fehler des Systems ausbaden müssen.
Darüber hinaus veröffentlicht der Chaos Computer Club immer wieder neue gravierende Fehler im Sicherheitskonzept der eGK.
Die Landesregierung NRW hat offensichtlich ganz andere Pläne als das Bundsministerium für Gesundheit. Auf der offiziellen Seite zur eGesundheit heißt es: "Im Jahr 2015 sollen alle Einwohner in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit haben, elektronische Patienten- oder Gesundheitsakten zu nutzen."
die Redaktionen auf heise.de berichten fortlaufend über die technischen Aspekte der elektronischen Gesundheitskarte. Dort ergibt eine Suche mehr als 350 Treffer
zur gematik im Internet
Beitrag des Chaos Computer Club zur eGK
Artikel im Focus zur Terminplanung
Unsere Beiträge zur eGK vom 24.6.2007 , 28.9.2007 und 6.3.2008
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