PFLEGESTUFE.INFO --WERBUNG--
Menü - Anzeigen  | Lupe Suche

RSS Feed abonnieren

[2.8.2008]

"Er ist jetzt in der Lage sich etwas vorzunehmen, die nötigen Werkzeuge zu holen und die Aufgabe zu Ende zu führen. Das gibt uns Kraft."
D. Hardie über ihren Ehemann (72)

Alzheimer behandeln

Universität Aderdeen; Quelle: wikimedia.orgIn Aberdeen (Schottland) läuft seit 2006 eine Studie mit dem Medikament Rember. Es verspricht den geistigen Verfall der durch die Alzheimer Krankheit verursacht wird zu bremsen. Jetzt wurden Zwischenergebnisse veröffentlicht. Von 321 Patienten der Studie können sich 81 % darüber freuen, dass die Krankheit weniger schlimm verläuft als erwartet.

Mit diesem Medikament hat die Forschungsgruppe an der Universität Aberdeen Tau, ein spezielles Protein, ins Visier genommen, das bei Alzheimer eine wichtige Rolle spielt. Bei den Tests an 321 Patienten mit beginnender Alzheimers Krankheit zeigte sich, dass sich sogar nach 19 Monaten Beobachtungszeit die geistigen Fähigkeiten nicht auffällig verschlechterten. In der britischen Alzheimer's Society ist man sehr erfreut über die positiven Ergebnisse dieses neuen Therapie-Ansatzes.
Von den ersten Laborversuchen mit dem Wirkstoff Methylthioninium Chlorid bis zu dieser Studie vergingen bereits 20 Jahre. Die jetzt veröffentlichten positiven Ergebnisse müssen durch weitere Studien gesichert und Nebenwirkungen erforscht werden. Professor Claude Wischik, der die Forschungen leitet, rechnet nicht vor 2012 damit, dass Rember auf den Markt kommen könnte.

Meldung der BBC zum Forschungsbericht aus Aberdeen vom 29.7.08 (englisch)
Bericht der BBC Scotland über Erfahrungen von Betroffenen mit Rember vom 29.7.08 (englisch)
In der Wikipedia gibt es bereits Informationen zu Rember.
Pressemitteilung der Alzheimer's Society zu Rember vom 30.7.08 (englisch)




[150]