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[17.9.2008]

Lichter aus im Krankenhaus ?

KampagnenmotivSeit 15 Jahren sind die Zahlungen der gesetzlichen Krankenversicherungen an die Krankenhäuser gedeckelt. Nicht der medizinische Fortschritt, die Krankheiten der PatientInnen, Sach- oder Personalkosten sind der Maßstab für Steigerungen, sondern die bundesweite durchschnittliche Lohnentwicklung. Die deutschen Krankenhäuser bekamen also selten ein Prozent mehr.

Kennen Sie den TEURO? Per Dekret aus dem Bundesgesundheitsministerium gibt es den in den Krankenhäusern nicht. Energiepreise, Kosten für medizinische Geräte, Lohnsteigerungen ... alles das geht aus berliner Sicht an den Krankenhäusern vorbei. Schon vor der offiziellen Deckelung bestand in den Krankenhäusern ein erheblicher Rationalisierungsdruck. Zur Zeit arbeiten knapp 400.000 Pflegekräfte im Krankenhaus - 50.000 weniger als noch vor wenigen Jahren. Bekommen die PatientInnen die medizinische und pflegerische Unterstützung, die Sie im Krankenhaus brauchen? Nicht nur hinter vorgehaltener Hand wird diese Frage immer öfter mit "Nein" beantwortet.
Verschiedene Berufsverbände, konkurrierende Gewerkschaften und die Krankenhausträger demonstrieren am 25. September gemeinsam in Berlin. Das sich so viele Organisationen zusammengeschlossen haben, macht die Brisanz der Lage deutlich.

Homepage der Kampagne Rettung der Krankenhäuser
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe "Finanznot der Krankenhäuser beheben- Notstand der Pflegeberufe beenden" (Pressemitteilung vom 17.6.08)
Zur Gewerkschaftskampagne Genug Gespart!
Demo in Berlin - Nachlese: unser Beitrag vom 26.9.08
unser Beitrag vom 17.11.08, über die Fortsetzung der Proteste








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