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[16.5.2009]

Sexuelle Übergriffe auf Menschen mit Behinderung

Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn fordert höhere Strafen für sexuelle Übergriffe auf Menschen mit Behinderung.*

"Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb bei sogenannten 'widerstandsunfähigen Personen' ein niedrigeres Strafmaß als bei Menschen ohne Behinderung angesetzt werde, heißt es in einem Schreiben an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen von CSU und SPD. Die Koalitionsfraktionen hatten im Bundestag den Antrag gestellt, Frauen und Mädchen mit Behinderung wirksam vor Gewalt zu schützen und Hilfsangebote zu verbessern.
Der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn begrüßte diese Initiative ausdrücklich, bedauerte aber gleichzeitig, dass der Antrag keine Auswirkungen auf das Strafgesetzbuch haben werde. Es werde allgemein davon ausgegangen, dass Menschen mit Behinderung ein höheres Risiko tragen, Opfer von sexuellen Gewalttaten zu werden als Menschen ohne Behinderung. Allerdings gibt es nach wie vor nur wenig gesicherte Informationen zum Ausmaß der Gefährdung. Mit dem sogenannten Aktionsplan II der Bundesregierung wird die Datenlage verbessert, was vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn ebenfalls ausdrücklich begrüßt wird."

[Dieser Text ist übernommen aus "Caritas in NRW - AKTUELL" 3/09, Mai 2009]






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