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[19.8.2009]

Die Gesundheitssysteme in Europa

Während in den USA noch darum gerungen wird das Gesundheitssystem so zu reformieren, dass alle US-Einwohner Zugang zu einer Krankenversicherung bekommen, ist dies den meisten EU-Bürgern schon länger möglich. Doch zwischen den einzelnen EU-Staaten unterscheiden sich die Gesundheitssysteme beträchtlich.

Auf den Internetseiten des AOK-Bundesverbandes werden die Gesundheitssysteme der 26 Staaten miteinander verglichen. So haben die Franzosen gesetzliche Krankenversicherungen, die durch verschiedene Beiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer sowie Steuern finanziert werden. Die Beiträge der Arbeitnehmer sind niedriger als in Deutschland, dafür müssen Zuzahlungen zu den Arztkosten zwischen 20 und 30 Prozent geleistet werden. Die Beteiligung an Arzneimitteln liegt je nach schwere der Krankheit zwischen 35 und 100%. In Großbritannien gibt es den Steuerfinanzierten nationalen Gesundheitsdienst (National Health Service), der für die medizinisch- pflegerische Versorgung zuständig ist. In der Regel müssen die Bürger dort zuerst zum Hausarzt (GP) und werden bei Bedarf weiter überwiesen. Der zuständige Hausarzt wird durch die Postleitzahl ermittelt. Zuzahlungen gibt es bei Arzneimitteln, Brillen und Zahnbehandlung.
So unterschiedlich die Gesundheitssysteme sind, so unterschiedlich ist auch der Anteil, der von Bruttoinlandsprodukt für die Gesundheit ausgeben wird, hier ein Auszug ausgewählter Länder aus dem Jahre 2006:
USA 15,30%
Frankreich 11.1%
Deutschland 10,6
Belgien 10,40%
Niederlande 9,30%
Großbritannien 8,40%
Irland 7,50%
Polen 6,20%
Rumänien unter 4%
Besonders interessant sind auch die demografischen und gesundheitsökonomischen Kennzahlen, denen z.B. die Anzahl der Krankenhausbetten und Ärzte je 1000 Einwohner zu entnehmen sind.
Wer mehr über die Gesundheitsversorgung unserer Nachbarn wissen möchte, kann sich im Internet beim AOK-Bundesverband informieren.

Die Gesundheitspolitik in der Europäischen Union, Internetseite des AOK Bundesverbands
Unser Beitrag Altenpflege international vom 13.10.2008






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