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[15.10.2009]

Gesundheit für alle!

Nicht nur in den USA, wo zig Millionen Menschen ohne Krankenversicherungsschutz leben müssen, sondern auch in Deutschland ist Gesundheit ungleich verteilt. Fachärztliche Versorgung ist für Kassenpatienten oft mit langen Wartezeiten verbunden. Die Hürden die Menschen mit Rollstuhl in den Weg gelegt werden, sind aber oft noch viel höher. Statistisch belegt ist, das mit dem Einkommen die Krankheitswahrscheinlichkeit steigt und die Lebenserwartung fällt. Ein Kongress im Dezember fordert: Gesundheit für alle!

Wie können die Gesundheitschancen sozial Benachteiligter verbessert werden? Antworten auf diese Frage gibt der Kongress "Gesundheit für alle - Ethik im Spannungsfeld" am Freitag und Samstag, 4./5. Dezember 2009 im Rathaus Schöneberg in Berlin. "Zwei Tage lang wird auf dem Kongress beraten, was armen Kinder, ihren Familien und anderen sozial Benachteiligten wie Arbeitslosen oder Migrant/innen ermöglicht, ihre Chancen auf Bildung, Arbeit und Gesundheit zu verbessern. Mehr als 80 Workshops zeigen, wie Gesundheitsförderung für sozial Benachteiligte etwa in Kitas, Schulen, Betrieben oder im Stadtteil erfolgreich gestaltet werden kann." Eingeladen wird zum Beispiel zu einem Werkstattgespräch "Widerstandsfähigkeit im Umgang mit der Extrembelastung im Pflegeberuf – Ethik im Spannungsfeld" oder zu einer Podiumsdiskussion: "Was bedeutet Selbstbestimmung und Autonomie am Lebensende?" In diesem Jahr möchten die OrganisatorInnen auch die Zusammenhänge von Globalisierung und Gesundheit behandeln. Es werden wieder 1.800 Teilnehmende erwartet.

Programm, Anmeldung und weitere Informationen unter www.armut-und-gesundheit.de








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