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[28.8.2010]

Wer kritisiert, muss auch mitarbeiten

In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) kommen die großen gemeinnützigen Träger der Pflege zusammen. Sie sind an der Entwicklung des Systems der Pflegenoten beteiligt und trotz aller Kritik und trotz der vielen Klagen stehen die FunktionärInnen zu den Pflegenoten - und dazu sie weiter zu entwickeln.

In den letzten Wochen wurde vor allem von Seiten privater Pflegeanbieter gefordert, die Pflegetransparenzvereinbarungen und die Veröffentlichung der Pflegenoten müsse ausgesetzt werden. Die Aussagekraft der Pflegenoten sei zu gering und die Pflegetransparenzberichte schadeten mehr als sie nützten (siehe www.pflegenoten.info). Eine Antwort auf die zugrunde liegende Fragestellung: Wie können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Wahl eines Pflegeanbieters unterstützt werden? bleiben die Kritiker schuldig.
Die BAGFW wirft den Vertretungen des Verbandes Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB), des Arbeitgeber- und Berufsverbandes privater Pflege (ABVP) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Hauskrankenpflege (BAH) ... vor, sie würden sich konstruktiver Kritik verweigern.
Es werde intensiv daran gearbeitet die Pflege-Transparenzvereinbarung weiter zu verbessern. "Um die Pflegenoten im Sinne der Verbraucher sinnvoll weiterzuentwickeln, sind neben kurzfristigen auch mittel- und langfristige Veränderungen notwendig und sinnvoll. Diese gemeinsame Überzeugung der Mehrheit der Vertragspartner wird durch den aktuellen Evaluationsbericht, die Empfehlungen des wissenschaftlichen Beirats sowie durch bisherige praktische Erfahrungen aus den Qualitätsprüfungen untermauert." Veränderungen sollen zügig umgesetzt werden. Man wolle bis Ende des Jahres "erste konkrete Schritte für kurzfristige Veränderungen vorlegen".
Es wird betont, dass die Selbstverwaltung Verantwortung dafür zu tragen habe "im Sinne von Verbrauchern und Pflegeanbietern das bestehende Instrument der Pflegenoten kontinuierlich zu verbessern."

Wer kritisiert, muss auch mitarbeiten, Presseerklärung der BAGFW vom 19.8.2010
Unser Beitrag Zeugnis für die Pflegenoten vom 28.7.2010





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