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[18.11.2010]

Arm dran: Macht Pflege krank?

Der Sender 3Sat berichtet in der Sendung vivo über die Schwierigkeiten pflegender Angehöriger. 24 Stunden Bereitschaft an sieben Tagen der Woche lässt sich schlecht mit Erwerbsarbeit vereinbaren. Am Beispiel von Stefan Krastel, der wegen der Hilfe für seine Mutter Hartz IV Empfänger wurde, werden nicht nur wirtschaftliche Risiken der Pflege beschrieben.

"Die häufig auf pflegerische Hilfe angewiesene Gruppe der über 80-Jährigen wird 2050 in Deutschland fast dreimal so groß sein wie heute ... Stefan Krastel aus Kehl pflegt seine Mutter selbst: Vor elf Jahren hatte sie einen Schlaganfall und muss nun rund um die Uhr versorgt werden. Seine Entscheidung kam ihn teuer zu stehen: Er verlor dadurch seinen Job, seine Ersparnisse und fast auch sein Haus. Nun leben seine Mutter und er von 600 Euro Pflegegeld und Hartz IV. Seit Jahren kämpft Stefan Krastel bei den Behörden um Unterstützung und um mehr Geld. Sein Anliegen: Pflege zuhause darf kein Armutsrisiko sein. Um auf die katastrophale finanzielle Situation vieler pflegender Angehöriger aufmerksam zu machen, legte er im September 2009 sogar einen 900 Kilometer langen Fußweg aus Baden-Württemberg bis vor das Bundeskanzleramt in Berlin zurück.
vivo zeigt mögliche Auswege aus dem Pflegenotstand auf."

Sendetermin: 20. November 2010, 17:00 Uhr, 3Sat

Internetseiten von Stefan Krastel
Arm dran: Macht Pflege krank?, Text zur Sendung auf www.3Sat.de
Unser Beitrag Pflegereform in England, der über Ünterstützung für pflegende Angehörige in GB berichtet (9.7.2008)





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