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[18.4.2011]

Pflege Not Telefon

Telefon Piktogramm Besonders Menschen, die zu Hause sind und pflegerische Hilfen brauchen, haben selten Kontakte außer zu den Pflegepersonen. Pflegende Angehörige sind oft rund um die Uhr in Bereitschaft und müssen sich die wenigen Stunden außerhalb der Pflegewohnung gut einteilen. Da bleibt für die Pflege von sozialen Kontakten wenig Freiraum. Einsamkeit und Isolation ist die Folge ... was das Gefühl von Überforderungen stützt. Telefon und Internet können Erleichterung bringen.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Beratungsstellen, die oft mit öffentlicher Förderung, Hilfe und Beratung für Pflegebedürftige und Angehörige bieten. Dabei sind die Themenbereiche, die Qualifikation der Beratenden und auch die Sprechzeiten sehr unterschiedlich. Die Möglichkeiten direkt in Verhandlungen mit Kassen oder Pflegeeinrichtungen einzugreifen sind sehr begrenzt: in Deutschland gibt es keine Verpflichtung der Gesundheitseinrichtungen mit Beratungs- oder Ombudsstellen zusammen zu arbeiten.
Hier sind einige Angebote:

Pflege in Not
"- Pflegen Sie einen Angehörigen und kommen Sie dabei an die Grenzen Ihrer Belastbarkeit? Entwickeln sich dabei Aggressionen oder Gewaltsituationen? Oder haben Sie Schuldgefühle, weil Sie die Pflege abgegeben haben? Wir nehmen uns Zeit für ein vertrauliches Gespräch oder auch mehrere psychologische Beratungstermine!
- Sind Sie mit der Pflege Ihrer Pflegestation oder Ihrem Heim nicht zufrieden? Wir unterstützen Sie bei Beschwerden und, falls nötig, direkt in Konfliktgesprächen mit den Einrichtungen (Mediation)!
Auch als Pflegeeinrichtung können Sie unsere Beratung in Anspruch nehmen!" *
Berlin
Diakonisches Werk Berlin
www.pflege-in-not-berlin.de
030 6959 8989

Brandenburg
Pflege in Not
www.diakonie-potsdam.de
0180 265 55 66
Handeln statt Mißhandeln
"Kennen Sie ähnliche Situationen?
- Ich lebe alleine und habe Angst, in ein Heim zu müssen. Ich weiß nicht, wo ich entsprechende Hilfe und Unterstützung erhalte, damit ich noch so lange wie möglich zu Hause bleiben kann.
- Ich bin mit meinem Sohn zerstritten und habe Angst, dass er versucht, die Kontrolle über mein Vermögen zu bekommen. Wie kann ich hier Vorsorge treffen?
- Mein pflegebedürftiger Partner beansprucht mich rund um die Uhr. Ich kann einfach nicht mehr. Ich muss endlich mit jemandem reden – ich fühle mich mit meinen Problemen allein gelassen.

Wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungen, die Ihre Lebenssituation grundlegend verbessern. " *
(Eine regionale Beschränkung des Beratungsangebots finden wir nicht.)
Initiative Handeln statt Mißhandeln, Bonn
www.hsm-bonn.de
02 28 / 69 68 68
Alzheimer
Der Informations- und Beratungsbedarf ist ebenso enorm wie die angesprochene Themenvielfalt. Sie umfasst unter anderem das Krankheitsbild, die Diagnose, den Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen, rechtliche Fragen und auch den Wunsch, über sehr persönliche Dinge zu sprechen.
Deutsche Alzheimer Gesellschaft
Alzheimer Telefon
01803-17 10 17
Pflege-Not-Telefon
Am Telefon stehen erfahrene Fachkräfte verschiedener Berufe zur Verfügung. "Sie bieten Unterstützung bei belastenden Pflegesituationen, vermitteln weiter führende Hilfen und leiten Beschwerden weiter. Ziel ist es die Pflegequalität in der familiären und beruflichen Pflege zu verbessern" * Auf der Internetseite gibt es auch Informationen in den Sprachen Türkisch, Serbisch/Bosnisch/Kroatisch und Russisch.
Schleswig-Holstein
Pflege-Not-Telefon
0180 2 49 48 47
Sozialverband Deutschland (SoVD)
"'Das Pflege-Notruftelefon ist keiner Behörde oder Einrichtung unterstellt. Unsere Expertin hilft neutral und unabhängig ...', sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer. Niedersachsens größter Sozialverband berät ... auch Betroffene und Angehörige, die nicht dem gemeinnützigen Verband angehören. 'Wir wollen vor allem bei der Konfliktlösung unterstützen und weiterführende Hilfen vermitteln. Alle Anrufe werden vertraulich und auf Wunsch anonym behandelt', erläutert Meike Janßen vom SoVD."
Niedersachsen
SoVD Pflege Notruf Telefon
0180 2 000 872

Aus der Sicht eine Beraterin schreibt Stefanie Eggers vom Diakonischen Werk Potsdam: "Wir spüren, dass die Menschen froh und dankbar dafür sind, dass sie bei uns ein offenes Ohr finden. Oft sprechen sie zum ersten Mal über ihre Sorgen und Nöte. Wir merken, dass wir eine wichtige Brücke bilden zwischen den zu Pflegenden und deren Angehörigen, den Pflegefachleuten und den Behörden. Wichtig für uns ist, dass unsere Beratungsstelle noch mehr in der Öffentlichkeit bekannt wird, damit möglichst viele im Land, die Rat und Hilfe bei Konflikten in der Pflege suchen, unser Angebot kennen und nutzen können." (Pressemeldung)

* Zitate von den Internetseiten der Beratungsstellen



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