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[6.5.2011]

Junge Pflege!

junge Pflege LogoDer fünfte "Junge Pflege Kongress" stieg am 4. Mai in Duisburg. NRW-Ministerin Steffens lies es sich nicht nehmen ein Grußwort zu sprechen und die Auszubildenden zu ermutigen. Der Junge-Pflege-Preis ging 2011 an ein Projekt zur Pflege von alternden Gefängnisinsassen. Auch Christel Bienstein war wieder dabei.

Über den Junge Pflege Kongress berichtete das WDR-Fernsehen ausführlich und bat Professorin Christel Bienstein zum Interview. Die engagierte Pflegewissenschaftlerin warb für die Ausbildung zur Pflegefachkraft: Als sie selbst in der Ausbildung zur Krankenschwester war, sei sie eigentlich nur auf die Arbeit im Krankenhaus vorbereitet worden. Heute gebe es viel mehr als die Arbeit in Notaufnahme oder Intensivpflege. Behinderteneinrichtungen oder Schulen stünden offen und auch die Ärzte ohne Grenzen suchten Pflegefachleute. Selbst auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA gebe es Pflegeprofis. In Zukunft sei denkbar, dass an allen Schulen Pflegefachkräfte beschäftigt würden, die nicht nur kranke SchülerInnen (zum Beispiel mit Diabetes) im Alltag unterstützen, sondern vor allem für die Gesundheitsvorsorge arbeiten. Auch die Aufstiegschancen sprechen für die Pflege: Frau Bienstein ging mit einem Realschulabschluss ab und ist heute Universitätsprofessorin in Herdecke.
"Auf Einladung der Arbeitsgruppe Junge Pflege im DBfK Nordwest kamen die jungen Menschen aus fast ganz Deutschland am 4. Mai nach Duisburg." Auf dem Kongress bedankte sich Pflegeministerin Steffens bei Schülerinnen und Schülern für ihre Entscheidung für den Pflegeberuf. Pflege sei so viel mehr, als von vielen angenommen werde. "Das machten auch die TeilnehmerInnen des Junge-Pflege-Preises deutlich, die in diesem Jahr Wettbewerbsbeiträge zum Thema 'Pflege von Menschen, die von Ausgrenzung bedroht sind' eingereicht hatten. Mit sehr kreativen und unterhaltsamen Beiträgen haben sich die Schülerinnen und Schüler einem ernsten Thema zugewandt. Den ersten Platz belegten Altenpflegeschülerinnen und -schüler der Mebino Berufsfachschule Altenpflege GmbH aus Hannover. Mit ihrem Beitrag
Geschlossene Gesellschaft – Altenpflege hinter Gittern
greifen die Auszubildenden ein Pflegefeld auf, das als solches noch nicht so wahrgenommen wird – die Pflege von im Vollzug alt werdenden Menschen. Den zweiten Platz belegten Franziska Meier und Lena Baenisch vom Friederikenstift in Hannover. Die Schülerinnen der Gesundheits- und Krankenpflege haben sich gemeinsam mit der Pflege von Menschen mit türkischem Migrationshintergrund befasst und ihre Befragungsergebnisse präsentiert. Der dritte Platz ging an sechs Schülerinnen und Schüler vom Diakonischen Institut für Soziale Berufe – Berufsfachschule für Altenpflege aus Göppingen, die den Blick auf die Ausgrenzung in Pflegeheimen warfen und fragten, wo die Individualität der Bewohner bleibe."

Pflegen trotz Imageproblem – Ministerin Steffens bedankt sich bei Schülerinnen und Schülern, Pressemitteilung des DBfK-Nordwest vom 4.5.2011
Großer Kongress zu Pflegeberufen und Studiogast Christel Bienstein, WDR Fernsehen, 4.5.2011



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