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[30.8.2011]

Die Seele stärken: Hilfe im Alter

TitelseiteMit steigender Lebenserwartung wächst aber auch das Risiko von Gebrechen und Erkrankungen, die Körper und Seele befallen können. Gerade bei älteren Menschen wird allzu oft übersehen, dass nicht nur der Körper krank werden kann. Depressionen oder Demenzen gehören inzwischen zu den häufigsten Alterserkrankungen weltweit. Eine Broschüre klärt über Hintergründe und Hilfsmöglichkeiten auf.

Eine Broschüre aus psychiatrischen Einrichtungen in NRW klärt über psychische Probleme auf, die im Alter gehäuft beobachtet werden müssen. Dort heißt es:
Etwa fünf Prozent der über 65-jährigen in Deitschland leiden unter behandlungs-bedürftigen Depressionen, die mit einem hohen Selbsttötungsrisiko verbunden sein können. Rund eine Million Menschen sind zudem von einer Demenz-Erkrankung betroffen. Das kann im fortgeschrittenen Stadium auch für Angehörige und Pflegende zu einer starken Belastung werden. Ältere Menschen leiden zudem verstärkt unter Ängsten als Folge von Krankheit, Isolation oder Vereinsamung. Oft soll der Griff zur Flasche oder zu starken Beruhigungsmitteln bei der Bewältigung von Angstzuständen, Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit helfen. Manchmal werden diese Krankheiten auch einfach nicht oder zu spät erkannt, weil die typischen Warnsignale nicht richtig gedeutet werden. Viele Patientinnen und Patienten erhalten dadurch nie eine fachgerechte Behandlung. Sie werden in ein Heim eingewiesen, obwohl ihnen auch "vor Ort" wirksam geholfen werden könnte.
Altern ist kein plötzlich eintretender Zustand, sondern ein dauerhafterProzess, der das ganze Leben fortschreitet. In jedem Lebensabschnitt können körperliche und psychische Erkrankungen auftreten.
Die Broschüre des Landschaftsverbands Westfalen Lippe (LWL) enthält nützliche Hinweise für pflegende Angehörige. Zum Beispiel werden die Schwierigkeiten beschrieben Krankenheiten zu erkennen - und die Erkrankten davon zu überzeugen sich auch helfen zu lassen. Auch die Möglichkeiten und Grenzen des Betreuungsrechts werden erläutert.

... und vielleicht stehen Sie, nachdem Sie das Ganze gelesen haben mit der Erkennnis da: Nein, so schlecht geht es mir/meinen Angehörigen nicht. Gerontopsychiatrische Hilfe ist nicht nötig.
Das wäre ja vielleicht auch nicht schlecht.

Internetseite mit dem Link zur -Datei: Die Seele stärken: Hilfe im Alter
Ein LWL-Ratgeber für psychisch kranke ältere Menschen
, 61 Seiten


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