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[27.10.2011]

Pflegekoffer für pflegefreundliche Unternehmen

Viele Menschen, die pflegerische Hilfen brauchen, sind auf Familienmitglieder angewiesen. Kinder, Ehepartner oder Eltern stehen - manchmal sehr plötzlich - vor der Herausforderung Berufstätigkeit und die Pflege ihrer Liebsten miteinander vereinbaren zu müssen. In Coesfeld werden lokale Firmen dabei unterstützt, MitarbeiterInnen in solchen Situationen unter die Arme zu greifen.

Der "betriebliche Pflegekoffer" für den Kreis Coesfeld wurde in einer vier-monatigen Testphase von einem großen Einzelhandelsunternehmen auf den Prüfstand gestellt. "Die Rückmeldungen unserer Mitarbeiter waren durchweg positiv", zog der Personalleiter ein klares Fazit. Der Pflegekoffer bietet Mitarbeitern, die Angehörige pflegen, umfangreiche Orientierungshilfe. Er enthält beispielsweise eine Checkliste mit Anleitung zum Aufbau eines Pflegearrangements sowie Kontaktdaten von Ansprechpartnern, Beratungsstellen und Dienstleistern aus dem Kreis Coesfeld. Zugleich ist er für Betriebe ein wichtiges Instrument der familienfreundlichen Personalpolitik. "Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung werden schon bald viele Unternehmen die Vereinbarkeit von Arbeit und Pflege noch intensiver fördern müssen, um Fachkräfte zu gewinnen und zu binden", wies der Geschäftsführer der kommunalen Wirtschaftsförderung auf den hohen Nutzen hin, der für alle Beteiligten im Koffer steckt.

Ulla Schmidt hat in ihrer Zeit als Gesundheitsministerin viel Energie in die Einführung von Pflegestützpunkten gesteckt. Gäbe es diese Beratungsstellen überall, wäre der "Pflegekoffer" aus Coesfeld wahrscheinlich überflüssig.

Pflegekoffer überzeugt im Praxistest, Pressemitteilung des Kreises vom 3.8.2011. Dort gibt es auch Links zu verschiedenen Medienberichten.



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