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[3.3.2012]

Mein Ziel: Gesund in den Ruhestand

DBfK LogoSeit Jahren wird von allen Seiten beklagt, dass es zu wenige Menschen gibt, die in der Pflege arbeiten wollen. Auch die Demonstration mit 135000 Menschen in Berlin vor drei Jahren hat keine wirklichen Verbesserungen gebracht. Jetzt dreht der DBfK den Spieß um und lädt alle Pflegeprofis ein, von ihren Arbeitgebern konkrete Verbesserungen zu fordern ... es gebe schließlich genug Stellenangebote.

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) organisiert die Initiative:
Tausche wichtigen gegen guten Arbeitsplatz.
Die Interessenvertretung der professionell Pflegenden fordert bundesweit dazu auf, sich nicht länger mit schlechten Arbeitsbedingungen abzufinden. "Jahr für Jahr belegen Pflegefachpersonen vorderste Plätze im Ranking von Readers Digest, Allensbach-Institut und anderen Meinungsforschern. Die deutsche Bevölkerung attestiert den Pflegenden großes Vertrauen, schätzt ihre Leistung hoch ein und hält sie im Gesundheitssystem für unverzichtbar. Aber drückt sich diese Wertschätzung auch in den Einrichtungen, an den Arbeitsplätzen und im Arbeitsalltag aus?" fragt DBfK-Bundesgeschäftsführer Franz Wagner.
Mein Ziel: Gesund in den Ruhestand
ist im März der zweite Themenschwerpunkt von "Tausche wichtigen gegen guten Arbeitsplatz".
cartoon"'Davon dass beruflich Pflegende bei ihrer Arbeit gesund bleiben und das gesetzliche Rentenalter erreichen können sind wir in Deutschland weit entfernt', sagt dazu DBfK-Präsidentin Gudrun Gille. 'Gut gemeinte gesundheitsfördernde Maßnahmen laufen dann ins Leere, wenn sie sich auf Verhaltensprävention beschränken und die hoch belastenden, krankmachenden Arbeitsbedingungen vollständig ausblenden. Kontinuierlich steigende Krankheitsausfälle, zunehmende Flucht in die Teilzeit, um die eigene Gesundheit zu schützen, und die im Branchenvergleich hohe Zahl von Frühberentungen in den Pflegeberufen zeigen die Versäumnisse deutlich', so Gille weiter. Politik und Arbeitgeber dürften nicht nur vom demographischen Wandel am Arbeitsplatz Pflege reden, sondern müssten ihn konkret gestalten – durch Einhalten von Arbeitsschutzgesetzen, durch gesunde Arbeitsbedingungen, alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung und ein Betriebsklima, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundsätzlich wertschätzt. Das erfordere einen Paradigmenwechsel, Konsequenz und sei auch nicht zum Nulltarif zu haben!'"

Die Initiative des DBfK richtet sich in erster Linie an die Pflegenden selbst, aber auch an Verantwortliche in Unternehmen und Politik. Guter oder schlechter Arbeitsplatz sei eine Frage der Prioritätensetzung im Unternehmen und des politischen Rahmens.
Die Online-Aktion "Tausche wichtigen gegen guten Arbeitsplatz" ist auf drei Monate Laufzeit angelegt.
(Quelle: DBfK)

Alle Informationen, Materialien zum Download und praxistaugliche Tipps zum Ausprobieren finden Sie auf den Aktionsseiten des DBfK.
DBfK fordert gesunde Arbeitsplätze in der Pflege pdf Logo, Pressemitteilung des DBfK vom 1.3.2012
Gute Pflege ist ein Menschenrecht, unser Beitrag zum "Bündnis für gute Pflege" vom 14.2.2012
Demo in Berlin, unser Beitrag zur Großveranstaltung mit ca. 135000 Menschen vor dem Brandenburger Tor (26.9.2008)

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