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[2.6.2012]

Mehr für Ehrenamtliche

Jahr für Jahr geben die gesetzlichen Krankenkasse mehr Geld für die Förderung ehrenamtlicher ambulanter Hospizbetreuung aus. Die Ersatzkassen haben die Statistiken dazu veröffentlicht.

"Mehr als 7300 Sterbebegleitungen und rund 7500 ehrenamtliche Helfer 209 ambulante Hospizdienste in Nordrhein-Westfalen, davon 11 für Kinder und Jugendliche, erhalten dieses Jahr von der gesetzlichen Krankenversicherung rund 10,3 Millionen Euro für ihre Arbeit. Damit hat sich das Fördervolumen gegenüber 2003, dem Anfangsjahr der Förderung, etwa verfünffacht." Dabei können nur Dienst gefördert werden, bei denen die Ehrenamtlichen qualifiziert ausgebildet und begleitet werden. "Viele Menschen möchten ihre letzte Lebensphase nicht in einem Krankenhaus, sondern in der häuslichen Geborgenheit verbringen. Mit Hilfe von ambulanten Hospizdiensten ist es möglich, diesen Wunsch auch schwerkranken Patienten zu erfüllen", sagte Andreas Hustadt, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen in NRW zur Veröffentlichung der Zahlen. "Durch die stetig steigende Förderung konnte auch die Anzahl der Sterbebegleitungen kontinuierlich gesteigert werden. Gab es 2003 lediglich 3000 Sterbebegleitungen, waren es 2012 schon mehr als 7300. Wichtig für die Arbeit der Hospizdienste ist das hohe Engagement ehrenamtlicher Helfer. Rund 7500 Menschen engagieren sich freiwillig in der Sterbebegleitung bei den von den gesetzlichen Krankenkassen geförderten Hospizdiensten. Damit hat sich die Anzahl seit 2003 mehr als verdoppelt (2003: 3300). Daneben gibt es zahlreiche weitere freiwillige Helfer, die in der Sterbebegleitung aktiv sind und ohne Förderung arbeiten. Hierzu Andreas Hustadt: 'Die Arbeit aller ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kann nicht hoch genug geschätzt werden. Das ist gelebte Solidarität und ein wichtiger Beitrag für eine humane Gesellschaft.'"

209 Hospizdienste in NRW erhalten 10,3 Millionen Euro Förderung, Pressemitteilung des vdek vom 16.5.2012
Verzweiflung der Sterbebegleiter, unser Beitrag zur Situation der professionellen ambulanten Palliativ Versorgung vom 31.3.2009

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