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[15.6.2012]

Grenzenlos lernen

Seit gut zehn Jahren fördert die Robert Bosch Stiftung Hospitationen von Pflegekräften im Ausland. Mittlerweile haben mehr als 140 Fachkräfte aus verschiedenen Sektoren des Gesundheitswesens diese Chance wahrgenommen. Sie arbeiteten im Ausland um ihre Kenntnisse zu erweitern, innovative theoretische Konzepte und praktische Lösungen kennen zu lernen – und nach der Rückkehr werden die neuen Erkenntnisse in den Arbeitsalltag in Deutschland übertragen. Die Förderung wird verlängert. Bewerben Sie sich jetzt!

Menschen die mit diesem programm im Ausland waren, "... konnten im Schwerpunkt Pflegende, aber auch viele andere Berufsgruppen im Gesundheitswesen von Best-Practice-Lösungen aus dem Ausland profitieren. Nun geht das Förderprogramm noch einmal in die Verlängerung und wird bis Juni 2014 fortgesetzt ... Atje Drexler, stellvertretende Bereichsleiterin Gesundheit und Wissenschaft bei der Robert Bosch Stiftung, würdigte das Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit als 'große Erfolgsgeschichte, auf die wir als Stiftung sehr stolz sind' ... Im Rahmen des Programms werden Hospitationen in Einrichtungen im Ausland gefördert, durch die neue Konzepte und Praxismodelle in allen Bereichen des Gesundheitswesens kennen gelernt werden können. Die Robert Bosch Stiftung gewährt dafür Zuschüsse zu Reise- und Aufenthaltskosten und bietet über g-plus intensive Hilfe zur Vorbereitung und später auch zur Nachbereitung der Hospitation. Ab sofort werden Hospitationen mit einer Dauer schon ab zwei Wochen gefördert – maximal sind drei Monate möglich. Eine weitere Veränderung der Ausschreibung sieht nun auch die Förderung von Teamhospitationen vor ... Das Programm wendet sich an alle nicht-medizinischen Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen. Dazu gehören neben Pflegenden beispielsweise auch Ergo- und Physiotherapeuten, Hebammen, Logopäden und Diabetesberater ... Ein besonderer Schwerpunkt der neuen Programmphase liegt in der Altenpflege; damit wird aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung getragen. 'Die Verkürzung der Mindesthospitationsdauer soll insbesondere den Fachkräften in der Altenpflege die Möglichkeit geben, trotz knapper Personalressourcen die Chance auf eine geförderte Auslandshospitation wahrzunehmen', so Prof. Dr. Elke Donath."

Weitere Informationen finden Sie unter: www.g-plus.org.
g-plus – Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Alfred-Herrhausen-Straße 50
58448 Witten
Telefon: 02302 / 926390
eMail: g-plus@uni-wh.de

Internationales Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit, Pressemitteilung (Juni 2012)
Unsere Rezension zum Buch Altenpflege international (13.10.2008)

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