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[20.7.2012]

Sterbebegleitung im Altenheim

In Altenheimen wird auch gestorben, was keiner besonderen Erwähnung wert wäre. Im Alltag der Einrichtungen ist es aber eine besondere Herausforderung den Bedürfnissen der Sterbenden zu ensprechen. So klagen Pflegekräfte häufig darüber, dass sie die Sterbebegleitung als besonders belastend empfinden. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe wirbt für ein darauf abgestimmets Weiterbildungskonzept.

KdA und Robert Bosch Stiftung haben die Entwicklung des Curriculums Palliative Praxis möglich gemacht. Es zielt darauf Angestellte in Altenheimen weiter zu bilden, auch wenn sie keine Berufsausbildung haben. Das KdA hat jetzt "10 Gründe" für solche Schulungen veröffentlicht:
1) Einrichtung werden dabei unterstützt Pflege weniger "funktional" und mehr "ganzheitlich" zu organisieren.
2) Teilnehmenden wird eine andere Sicht auf Alltagssituationen vermittelt. "Sie lernen die Perspektiven anderer Beteiligter am Pflege- bzw. Trauerprozess kennen. Die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (z. B. Haus- und Fachärzten) und Personen (z. B. pflegenden Angehörigen, Freunden und Bekannten) wird verbessert."
3) Der Anteil von Bewohnerinnen und Bewohnern, die zum Sterben in Krankenhäuser eingewiesen werden, wird verringert ...
6) Der innerbetriebliche Wissenstransfer wird unterstützt und die Rolle der Palliative Care Fachkräfte in den Einrichtungen wird gestärkt.
7) Die Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird erhöht. ...
 

Den vollständigen Text und viele weitere Informationen finden Sie im Newsletter Palliative Praxis (Juli 2012, pdf Logo)
Materialien zum Thema Sterbebegleitung im Altenheim auf www.sterbebegleitungimaltenheim.wordpress.com.

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