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[15.8.2012]

FairCare

plakat zu FairCareManche Angehörige sind mit der rund-um-die-Uhr Betreuung von pflegebedürftigen Menschen überfordert, besonders wenn Verwirrte Hilfe brauchen. Ünterstützung ist nötig, aber im gewünschten Umfang nicht bezahlbar. Seit Jahren wird immer wieder in den Medien über Haushaltshilfen aus Osteuropa diskutiert. Die Diakonie in Baden-Württemberg bietet unter dem Motto: 'FairCare: Für gerechte Beschäftigung' die Vermittlung von Betreuungskräften aus Osteuropa an.

"Die Aktion FairCare vermittelt legale Betreuungskräfte und setzt sich für die Rechte osteuropäischer Frauen ein, die in Deutschland pflegebedürftige Menschen betreuen.
Die meisten älteren und kranken Menschen wünschen sich, zuhause gepflegt zu werden. Oft benötigen sie jedoch mehr als die medizinischen Leistungen einer Pflegefachkraft. Sie brauchen zusätzlich einen Menschen, der für sie einkauft, kocht, der sie wäscht und ankleidet oder einfach mal zuhört. Für diese alltäglichen Tätigkeiten vermittelt FairCare Betreuungskräfte aus Osteuropa. Dabei steht die legale und gerechte Beschäftigung im Vordergrund.
FairCare wurde ins Leben gerufen, um eine Alternative zur illegalen Beschäftigung von Betreuungskräften in Deutschland zu schaffen. Illegale Frauen aus Osteuropa arbeiten häufig zu sehr schlechten Bedingungen, müssen rund um die Uhr zur Verfügung stehen und haben keine Kranken- und Rentenversicherung. Sie trauen sich nicht Rat und Hilfe zu suchen, da sie Angst haben, entdeckt zu werden. FairCare ... unterhält Beratungsstellen, bei denen die betroffenen Frauen Hilfe bekommen.
FairCare ist eine Aktion des Diakonischen Werks Württemberg, des Vereins für Internationale Jugendarbeit Stuttgart (vij) und der Evangelischen Frauen in Württemberg (efw) in Zusammenarbeit mit der Diakonie Polen und AIDRom Rumänien."

 

FairCare: Für gerechte Beschäftigung, Projektseite der Diakonie, mit Links zu weiteren Materialien
Illegale Vermittlung von "Haushaltshilfen", unser Beitrag vom 2.12.2009
Die Beschäftigung von osteuropäischen Haushaltshilfen „erfolgt in der Regel in einer rechtlichen Grauzone oder ist sogar illegal, ihre Arbeit unterliegt meist keiner Kontrolle und auch sie selber sind oftmals ohne Schutz. Ein alternatives Konzept wurde von den Caritasverbänden Soest, Olpe und Paderborn in Kooperation mit dem Diözesan-Caritasverband Paderborn entwickelt: www.caritas24.net.
24 Stunden am Tag | 7 Tage die Woche?, unser Beitrag vom 24. August 2016.


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