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[12.9.2012]

Alter neu erfinden!

Die Körber-Stiftung lud in Hamburg dazu ein, von Menschen zu brichten, die das 'Bild vom Alter' verändert haben. Von den Einsendungen wurden drei besonders beeindruckende ausgezeichnet und präsentiert. Engagement für Berufsausbildung und für gemeinschaftliche Wohnformen haben die Körber Stiftung überzeugt.

"Alter neu erfinden!" ist die Überschrift zu einem Aufruf der Firma BUDNI und der Körber-Stiftung. Es wurden Geschichten über Menschen gesucht, die das Bild vom Alter verändert haben. "40 Vorschläge von Vorbildern für das Alter sind eingegangen, darunter viele engagierte Hamburger, aber auch Promis und Projekte. Drei Vorbilder für das Älterwerden haben BUDNI und Körber-Stiftung am 6. September ausgezeichnet."

Heinz Winterstein wurde von einer schweren Bypass-Operation aus seinem erfüllten Berufsleben geworfen. "Ich war mit den Spechten und Eichhörnchen in meinem Garten per Du", sagt er ironisch. Das Projekt "Jobpaten" einer Gemeinde war eine willkommene Störung seiner Liegestuhlidylle. Jetzt ist er täglich im Stadtteil unterwegs um SchülerInnen bei der Berufswahl zu unterstützen. "Es hat mich zutiefst beeindruckt, dass ein Mensch in Heinz Wintersteins Alter nur zu gern der jungen Generation zur Seite stehen möchte und alles tut, um mit ihnen gemeinsam den richtigen Weg nach der Schule zu finden. Ich habe selten einen Menschen kennengelernt, dessen Augen so voller Freude und Energie strahlten wie seine," begründet Saskia Bloch ihren Vorschlag.
"Alte Bäume verpflanzt man nicht? Irene Camp nutzte gerade den Eintritt in den Ruhestand, um sich an eine neue Wohnform heranzuwagen ... Praktisch findet die 69-Jährige" ihre neue, barrierefreie Wohnung, "aber auch ein bisschen befremdlich ... Das Haus, in dem Irene Camp ihre 54-Quadratmeter große Wohnung hat, ist ein Wohnprojekt der Arche Nora. Dieser Verein baut – in der Regel mit der Unterstützung von Wohnungsbaugesellschaften – Häuser, in denen Frauen möglichst lange gemeinsam selbstständig bleiben können. Jede hat ihre eigene Wohnung, doch es gibt auch eine Gemeinschaftswohnung, die für die monatlichen Versammlungen oder einfach fürs Miteinander genutzt wird. Außerdem will man aufeinander achtgeben: 'Wenn man eine Mitbewohnerin zwei Tage nicht gesehen hat, ist Nachfragen erwünscht', sagt Irene Camp", die inzwischen eine treibende Kraft des Vereins geworden ist.


Alter neu erfinden! Informationen zum Projekt der Körber Stiftung.
Unser Beitrag Die großen Mütter!, über Großmütter die im südlichen Afrika Verantwortung für AIDS-Waisen übernommen haben (5.9.2012).


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