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[30.1.2013]

Alt werden in der Arbeitswelt

Die Körber Stiftung ist seit Jahren in dem Projekt "Alter neu erfinden" aktiv. Die umtriebige Stiftung hat eine intensive Befragung in Auftrag gegeben, die sich mit den Einstellungen der Deutschen zu Altern und Erwerbsarbeit beschäftigt. In der Teilauswertung stecken viele interessante Denkanstöße.

Die Körber-Stiftung hat eine Studie in Auftrag gegeben, um detailliert beschreiben zu können, was Deutsche über den demographischen Wandel, ältere Menschen in der Arbeitswelt und ihr eigenes Altern denken. In der ersten Veröffentlichung von Teilergebnissen werden vier "Alterstypen" beschrieben, die "klar voneinander abgegrenzt" und unvereinbar seien.
Der kollektiv-solidarische Alterstyp (34 Prozent)
Der hedonistische Alterstyp (30 Prozent)
Der aktiv-leistungsorientierte Alterstyp (22 Prozent)
Der wertkonservative Alterstyp (14 Prozent).
Diese Typen werden in diesem Teil der Studie auf die Arbeitswelt bezogen: "Für rund 75 Prozent der Befragten entspricht die Arbeitswelt heute ganz und gar nicht ihren Idealvorstellungen" und für die nächsten Jahre wird erwartet, dass es eher schwieriger wird: Solidarität, Würde oder Selbst-Verwirklichung spielten eine immer kleinere Rolle. Dazu zitiert die Studie eine 52-jährige Angestellte: "Jeder ist sich selbst der Nächste, Alte müssen sehen, wo sie bleiben."

Die vorgestellte Teilauswertung hat nur wenige Seiten und dass nur gut 200 Menschen befragt wurden zeigt, dass sie weder repräsentativ ist, noch verallgemeinert werden kann. Viele der Aussagen sind es aber wert bedacht zu werden.

Studie »Alter: Leben und Arbeit« pdf Logo, durchgeführt von nextpractice GmbH im Auftrag der Körber Stiftung, November 2012
Arbeitszeit ist Lebenszeit, unser Beitrag vom 4.4.2012 zu einer Kampagne des DBfK

 

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