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[9.2.2013]

Haushaltseinkommen 65+

Die Medien zeigen 'Silver Surfer' auf Kreuzfahrt und einsame Kranke, die weder den Haushalt bewältigen, noch eine Hilfe bezahlen können. Beides wird nicht falsch sein, aber für eine realistische Einschätzung wären belastbare Zahlen hilfreich. Der 'Report Altersdaten' liefert einige Antworten.

Das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) wertet im "Report Altersdaten" Statistiken zum Thema "Haushaltbudgets der Bevölkerung im Ruhestand" aus. Einige Gedanken des Forschungsteams:
Es werden die Einkommensunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland und die Unterschiede zwischen Renten- und Pensionszahlungen verglichen. "Während die Hälfte der westdeutschen Personen mit Pensionsbezügen ein monatliches Äquivalenzeinkommen von mindestens 2.893 Euro hat, liegt diese Schwelle für Rentenbeziehende im früheren Bundesgebiet bei 1.683 Euro, in den neuen Ländern bei 1.449 Euro."
Auch von Ruhebezügen werden Sozial- und Steuerabgaben erhoben. Danach bleiben 93 Prozent des Bruttos. Über 50 Prozent des verfügbaren Einkommens werden für die Grundbedürfnisse Wohnen, Ernährung und Bekleidung ausgegeben. Drei Prozent können durchschnittlich auf die Hohe Kante gelegt werden.
Alleinlebende Rentnerinnen und Rentner stehen materiell am schlechtesten da: "Zwölf Prozent von ihnen meinen, dass ihr Geld für die Erfüllung ihrer Bedürfnisse nicht ausreicht."
Das DZA wird mit Geldern des Bundesministeriums für Senioren finanziert.

(Zitate aus einem eMail Newsletter des DZA vom 7.2.2013)

 

Der Report Altersdaten: Haushaltbudgets der Bevölkerung im Ruhestand pdf Logo ist eine Online-Publikation des DZA.

 

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