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[28.2.2013]

Männer pflegen

Männer pflegen Autos. Oder Werkzeuge. Oder den Garten. Diese Vorurteile beschreibt Christel Bienstein in der aktuellen Ausgabe von 'Angehörige pflegen'. Sie weist darauf hin, dass 2013 viele Männer Babys versorgen oder wichtige Aufgaben bei der Hilfe für pflegebedürftige Eltern übernehmen. Immer häufiger gebe es Männer, die ihre Lebenspartnerinnen auch bei der Körperpflege unterstützen, wenn es nötig werde.

Das Statistische Bundesamt schreibt, unter den pflegenden Angehörigen seien 2010 Männer zu 37 Prozent vertreten gewesen. Das passt nicht gut zu der seit Jahren immer wieder gehörten These: "Die Pflege ist weiblich", wobei niemand behauptet, dass sich die Rollenklischees nicht auch in der Pflege widerspiegelten: bei Tätigkeiten der Körperpflege sind die Männer weniger zu finden. Dafür sind die Männer eher dabei, wenn Bankgeschäfte zu organisieren sind, mit dem Familiengericht verhandelt werden muss oder die Pflegestufe zu beantragen ist. Wer wollte sagen, das Eine sei weniger wichtig, als das Andere? "Dabei gehen die Männer Pflege anders an: Sie nutzen vorhandene Angebote intensiver und achten darauf, dass sie auch noch Zeit für sich selbst haben oder sich mit Freunden treffen können. Sie gehen eher davon aus, dass sie auch mal abkömmlich sind ...", schreibt Christel Bienstein im Editorial des Heftes.
Außerdem in der neuen Ausgabe:
Im Alter steigt das Risiko zu stürzen und sich damit eine ernsthafte Verletzung zuzuziehen. Dabei kann jeder für sich eine Menge tun, um die Sturzgefahr zu verringern. Siegfried Huhn nennt Tipps, wie Sie das Fallen vermeiden können.
Für die Angehörigen eines an Demenz erkrankten Menschen kann der Alltag schnell zu einer ständigen Herausforderung werden. Nicht selten werden sie durch Demenzkranke in peinliche Situationen gebracht, die sich – ungeachtet der Öffentlichkeit – plötzlich außerhalb der Norm bewegen. Unser Autor Andreas Kutschke gibt Anregungen, wie Sie am besten durch solche Situationen kommen.

Die Stiftung Pflege und der Bibliomed Verlag stehen für die Zeitschrift "Angehörige Pflegen". Der Name ist Programm: die Texte wenden sich gezielt an Menschen, die Angehörige pflegen. Das ist wohl einzigartig im deutschen Blätterwald. "Angehörige pflegen" erscheint viermal jährlich und wird über die Unfallkasse NRW, die Barmer GEK, den Bundesverband des Sanitätsfachhandels e.V. sowie über Hausarztpraxen verteilt. Der Bezug der Zeitschrift ist kostenfrei. Unter www.bibliomed.de/angehoerige-pflegen kann die aktuelle Ausgabe am Bildschirm gelesen werden. Dort gibt's es auch Informationen zu den Versandpartnern.

Männer in der Pflege ..., unser Beitrag vom 13.1.2012
Christel Bienstein zur Präsidentin des DBfK gewählt, unser Beitrag vom 28.6.2012

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