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[27.2.2014]

Hygiene im Haushalt

biohazard LogoPflegende Angehörige werden sich gelegentlich fragen, was sie tun können, um Ansteckungen zu vermeiden. Wer selbst mit einer Erkältung kämpft, möchte die bettlägrige Tante verschonen. Der Durchfall des Vaters ist schon schlimm genug - besser man bleibt fit, um ihm zu helfen. "Weniger ist manchmal mehr" schreibt Hygiene-Experte Franz Sitzmann in der neuen Ausgabe der Angehörige Pflegen zur Frage, ob und wann es sinnvoll ist, antibakterielle Reinigungsmittel zu verwenden.

"Ebenso wie 'zu viel' schädlich sein kann, kann auch 'zu wenig' negative Konsequenzen nach sich ziehen. Bakterien und Viren sind lebensnotwendig, sie gehören zu unserer Umwelt. Nur unter spezifischen Bedingungen können sie gefährlich werden. Und wir wissen: Zuhause ist dabei ein sicherer Ort," schreibt Prof. Christel Bienstein in Ihrem Vorwort zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Angehörige Pflegen. Für Pflegedienstinhaber Ali Celik, gehören Einmalhandschuhe auf jeden Fall zur Pflege von Familienmitgliedern.
Außerdem in der neuen Ausgabe:
"Sucht bei pflegenden Angehörigen: Der Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen Dr. Raphael Gaßmann erläutert im Gespräch, warum gerade pflegende Angehörige gefährdet sind, eine Sucht zu entwickeln, wo man Hilfe bekommt und wie man selbst dafür Sorge tragen kann, gar nicht erst an einer Sucht zu erkranken.
Der Angehörigenlotse: In einem Forschungsprojekt der Katholischen Hochschule Nordhrein-Westfalen übernimmt ein Angehörigenlotse unter anderem am Universitätsklinikum Aachen bei Bedarf die Begleitung für die Zeit nach einem Schlaganfall. Das Unterstützungsangebot richtet sich an Betroffene, aber vor allem auch an deren Angehörige, die als wichtige Stütze für Schlaganfallpatienten gelten."

Die Stiftung Pflege und der Bibliomed Verlag stehen für die Zeitschrift Angehörige Pflegen. Der Name ist Programm: die Texte wenden sich gezielt an Menschen, die Angehörige pflegen. Das ist wohl einzigartig im deutschen Blätterwald. Angehörige Pflegen erscheint viermal jährlich und wird über die Unfallkasse NRW, die Barmer GEK, den Bundesverband des Sanitätsfachhandels e.V. sowie über Hausarztpraxen verteilt. Der Bezug der Zeitschrift ist kostenfrei. Unter www.bibliomed.de/angehoerige-pflegen kann die aktuelle Ausgabe am Bildschirm gelesen werden. Von dort gibt's auch Informationen zu den Versandpartnern.

 

MRSA zu Hause, unser Beitrag vom 12. April 2012.
Männer pflegen, unser Beitrag zur Ausgabe 1/2013 der Zeitschrift Angehörige Pflegen.

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