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[20.6.2014]

Vorsicht: Pflaster!

Wer unter chronischen Schmerzen leidet hat davon gehört: Fentanyl. Dieses Medikament wird bei stärksten, anhaltenden Schmerzen verwendet. Die Pharmaindustrie 'verbaut' Wirkstoff meist in speziellen Pflastern, die auf die Haut geklebt werden. Immer mal wieder wird berichtet, dass sich solche Pflaster ablösen und - selten - in Kinderhände oder auf Kinderhaut gelangen. Dann können die Folgen schwerwiegend sein.

In einem Rote-Hand-Brief wird der unbeabsichtigte Kontakt mit "transdermalen Fentanylpflastern" als "bekanntes Sicherheitsproblem" bezeichnet. "Allerdings treten Fälle einer unbeabsichtigten Exposition weiterhin auf", und einige Kinder starben deshalb. Vorsicht ist also geboten.
Probleme können durch die gemeinsame Nutzung eines Bettes oder bei engem Körperkontakt entstehen. "Zum Schutz gegen versehentliches Verschlucken durch Kinder soll die Applikationsstelle sorgfältig ausgewählt und regelmäßig überwacht werden, ob sich das Pflaster noch dort befindet. Außerdem ist es wichtig, dass Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal Patienten über die sichere Handhabung des Pflasters genau informieren. Die Patienten sollen darauf hingewiesen werden, dass es wichtig ist, gebrauchte Pflaster so zusammenzufalten, dass die Klebeflächen aufeinander haften und danach sicher zu entsorgen."

 

Rote-Hand-Brief: Sicherheitsrelevante Informationen über mögliche lebensbedrohliche Folgen bei unbeabsichtigter Exposition mit Fentanyl-haltigen transdermalen Pflastern (12. Juni 2014).
Schmerzmanagement in der Pflege, unser Beitrag vom 29. Mai 2013.

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