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[22. Mai 2015]

Heimkosten

Geldschein„Billig können wir uns nicht leisten“, sagte eine weise Tante. Das gilt wohl auch für Billig-Pflege. Aber über die Monatsrechnung des Altenheims nachzudenken ist durchaus erlaubt. Oft ist es schwer nachvollziehbar, was die einzelnen Posten auf der Rechnung bedeuten. Warum der Gesamtbetrag bei gleicher Pflegestufe in einem Haus ein paar hundert Euro höher ist als im anderen, macht neugierig. Für NRW kann man sich jetzt telefonisch beraten lassen.

„Ab sofort gibt es in Nordrhein-Westfalen (NRW) ein spezielles Beratungsangebot zu den Kosten für die Unterbringung in stationären Pflegeeinrichtungen. Insbesondere der große Anteil der Investitionskosten am Heimentgelt ist häufig erklärungsbedürftig. Die Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung (BIVA) e.V. bietet eine kostenlose telefonische oder schriftliche Beratung zu diesen Fragen an ...
Die Landesregierung NRW hat 2014 weitreichende Veränderungen im Altenpflege- und Heimrecht vorgenommen, die zum 01.01.2015 wirksam wurden. Diese können Auswirkungen auf das Heimentgelt haben. Sie betreffen auch die Regelung der finanziellen Unterstützung für Pflegebedürftige. Die neuen gesetzlichen Vorgaben betreffen vor allem die Investitionskosten als Bestandteil des Heimentgelts. Investitionskosten sind vergleichbar mit der Kaltmiete beim Wohnraum. In NRW liegen diese im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Ihre Höhe und ihre Berechnungsgrundlage sind für die meisten Bewohnerinnen und Bewohner nur schwer nachvollziehbar. Um damit verbundene Fragen, auch zu öffentlicher Unterstützung, zu beantworten, hat die BIVA das neue Beratungsangebot entwickelt und für dessen Umsetzung eine finanzielle Förderung des Landes NRW erhalten.
Die BIVA verfügt bereits über einen erfahrenen Informations- und Beratungsdienst zu rechtlichen Fragen für Pflegebedürftige und deren Angehörige. Mit Förderung des MGEPA kann die BIVA jetzt ihr Beratungsangebot um ein wichtiges Thema erweitern. Verbraucherfragen zum Heimentgelt und vor allem zu den Investitionskosten sind damit ein neuer Beratungsschwerpunkt der BIVA.“

Bei der BIVA ist Thorsten Schulz der Ansprechpartner. Telefon: 0228-909 048-48, eMail heimkosten.nrw@biva.de.

 

Neues Beratungsangebot zu Heimkosten in NRW, zur Pressemitteilung der BIVA.
Billige Altenpflege, unser Beitrag zu einer öffentlichen Debatte „Export von Pflegebedürftigen“ (7. November 2012).

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