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[17. Oktober 2015]

Wundliegen vorbeugen

Druckgeschwür, Dekubitus, Wundliegen ... Wenn jemand kaum in der Lage ist selbst die Liege- oder Sitzposition zu verändern, ist die Gefahr groß, dass deshalb Wunden entstehen. So was heilt schlecht und könnte weitere Probleme nach sich ziehen. Vorbeugen ist besser als behandeln. Auf www.gesundheitsinformation.de wurde das Wichtigste zum Thema allgemeinverständlich zusammen gestellt.

Menschen mit Lähmungen spüren oft weder Druck noch Schmerz in den betroffenen Körperteilen. Eine der Spätfolgen von Diabetes mellitus kann die Schädigung der Nerven sein, so dass das Schmerzempfinden möglicherweise eingeschränkt ist. Menschen, die kaum Fettpölsterchen haben und nur wenig essen und trinken, haben eine dünnere, schlechter durchblutete und folglich eine weniger widerstandsfähige Haut. Wenn jemand in Stuhl oder Bett immer wieder rutscht, wenn bei Transfers oder Lagerungen Scherkräfte (Verschiebung der Hautschichten gegeneinander) erzeugt werden, erhöhen diese Belastungen der Haut das Dekubitusrisiko deutlich. Inkontinenz alleine löst zwar noch kein Druckgeschwür aus. Wenn Menschen jedoch oft und lange in feuchten Windeln liegen, wird die aufgeweichte Haut leichter wund. Wer schon einmal ein Druckgeschwür hatte, bekommt mit einer höheren Wahrscheinlichkeit dort wieder eine Wunde, auch wenn sie zuvor abgeheilt war.

Sanitätshäuser und Arztpraxen sind mit Spezialmatratzen oder Gelkissen schnell bei der Hand, wenn ein erhöhtes Dekubitusrisiko festgestellt wurde. Die Forschungsprofis von www.gesundheitsinformation.de halten das erst für den zweiten Schritt. Wichtiger sei Bewegung. Also: Patient*innen motivieren immer wieder selbst die Lage zu verändern oder die Pflegepersonen lagern um. Wie oft ein Positionswechsel sinnvoll ist, sei allerdings sehr vom Einzelfall abhängig - feste Regeln seien nicht sinnvoll.

Themenseiten zu Dekubitus auf www.gesundheitsinformation.de.
Mehr Informationen zum Thema gibt's in der Wikipedia (Die Fotos könnten schockieren.) Pflegeprofis sind gehalten das Dekubitusrisiko systematisch einzuschätzen. Dazu wurden zum Beispiel die Norton Skala und die Braden Skala entwickelt.


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[564. Nachricht aus der Pflege]

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