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[30. November 2015]

Verkehrsbetriebe behindern

Mehr und mehr Menschen müssen erleben, dass sie mit Elektro-Scootern Bus und Bahn nicht benutzen können. Das hat den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) dazu bewegt mit einem Gutachten vor die Gerichte zu ziehen. So soll das Recht auf Teilhabe erstritten werden. Solche Prozesse kosten viel Geld...

„Menschen mit Behinderung, die auf einen Elektro-Scooter als Hilfsmittel angewiesen sind, werden von den Bussen und Straßenbahnen [immer seltener] mitgenommen. Dies wird damit begründet, dass andere Fahrgäste durch den E-Scooter gefährdet werden, was durch ein aktuelles Gutachten eindeutig widerlegt wurde.
Für die Betroffenen endet [mit solchen Entscheidungen der Verkehrsbetriebe] derzeit das selbstbestimmte Leben an der Haltestelle!
Jeder hat das Recht auf eine Beförderung in Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Hinzu kommt, dass E-Scooter – ebenso wie Elektro-Rollstühle – anerkannte Hilfsmittel der Krankenkassen sind. Um am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, sind die Benutzer auf dieses Hilfsmittel angewiesen.
Täglich melden sich Menschen, denen die Mitfahrt verweigert wurde. Alleine sind sie jedoch hilflos und fühlen sich diskriminiert. Wir sind der einzige Behindertenverband, der als Verbraucherschutzverband anerkannt ist und dürfen somit hier die Interessen von betroffenen Menschen auch juristisch vertreten.
Wir machen uns für diese Menschen stark! Wir vertreten ihre Interessen – auch vor Gericht – und kämpfen für ihre Rechte, damit E-Scooter-Nutzer/-innen in Zukunft wieder im ÖPNV mitgenommen werden.
Diese Gerichtsverfahren, unter anderem vor dem Oberlandesgericht in Schleswig, sowie weitere bundesweit laufende Verfahren sind leider sehr teuer. Damit wir in diesen Fällen, aber auch bei unseren Projekten, weiterhin so engagiert für Sie einstehen können, benötigen wir Ihre Hilfe! Mit Ihrer Spende helfen Sie uns enorm, diese wichtige Arbeit als Interessensvertreter für Menschen mit Behinderung fortzuführen.“

Zum E-Scooter-Mitnahmestopp, Themenseiten des BSK. Dort finden Sie auch die nötigen Informationen um zu spenden.


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[571. Nachricht aus der Pflege]

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