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[21. Januar 2016]

Winterliche Wegeunfälle

Der Winter kommt doch noch auf mitteleuropäischen Wegen und Straßen an. Ein paar Tipps für mehr Sicherheit, denn Vorbeugen ist besser als Stürzen.

Professor Reinhard Hoffmann (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie) kann sehr anschaulich davon erzählen welche Knochen bei Stürzen im Winter am häufigsten zu Bruch gehen. Besser ist: nicht stürzen. Hier einige Tipps:
Bei Reif-, Eis- und Schneeglätte sollten alle Menschen, die nicht sehr sicher zu Fuss sind, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Manchmal reicht es schon, den geplanten Einkauf auf den Nachmittag zu verschieben. Dann hat oft die Sonne ihr tauendes Werk getan. Vielleicht haben Nachbarn in der Vergangenheit Hilfe angeboten: Schneegestöber ist eine passende Gelegenheit auf das Angebot zurück zu kommen: Rezepte, Milch und Äpfel holen oder Briefe zur Post bringen ... Derlei ist nicht wichtig genug um Gips und Reha-Krankenhaus zu riskieren.
Wenn der Gang nach draußen unvermeidbar ist:
Profilsohlen machen das Gehen meist weniger gefährlich (und Schuhe zum Wechseln mit zu nehmen, ist auch nicht soo schwer). Spikes, die über die Schuhe gezogen oder (fachmännisch!) am Gehstock befestigt werden, können auch dazu beitragen das Sturzrisiko zu mindern.
Gehen Sie nicht selbst: rufen Sie sich ein Taxi und lassen sich zwischen Auto und Haus stützen. Die meisten Fahrer*innen helfen gern.
An den Rädern eines Rollators haftet oft der Schneematsch. Achten Sie beim Gehen darauf, dass die Räder nicht blockieren und nehmen Sie ein Werkzug mit, um Verschmutzungen entfernen zu können, ohne dass Sie sich bücken müssen.

Alle Jahre wieder, dieser Hinweis an Alle: Sind Gehwege nicht ordentlich geräumt, bedeutet das Hausarrest für die meisten Gehbehinderten. Tun Sie was Gutes für die Nachbarn: halten Sie das Stück vor ihrem Haus schnee- und eisfrei. Tun Sie was besonderes: bitten Sie auch die Leute vom Nachbarhaus um Rücksichtnahme.

Innovation
Vier Räder, Sitzfläche, Korb – über viele Jahre gab es kaum technische Neuerungen bei Rollatoren. Der VdK weist auf ein Start-Up in Baden-Württemberg hin. Dort wird an einem Elektroantrieb für Rollatoren getüftelt:
VdK-Video. Das könnte auch die Sicherheit bei Glätte erhöhen.

So können Senioren Stürzen vorbeugen, Artikel der Badischen Zeitung vom 27. Dezember 2015.


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