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[8.2.2010]
Im Kreis Steinfurt liegen zwei Altenheime direkt nebeneinander. Ein Träger, eine Leitung, gleiches Konzept. Das Essen kommt aus einer gemeinsamen Küche und erhält von dem einen MDK-Prüfer ein "sehr gut", von dem anderen ein "mangelhaft". Diesen Spagat haben sich die Prüfexperten auch bei anderen Kriterien geleistet. Das ist weder verständlich noch erklärbar. Weil die veröffentlichten Pflegenoten die wirtschaftliche Existenz einer Einrichtung auf's Spiel setzen können, dürfen solch falsche Einschätzungen nicht vorkommen.
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[26.1.2010]
Die CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH (Köln) ist die Dachorganisation für 29 Altenheime und Seniorenwohnanlagen. Für eine Klage gegen die Pflegenoten hat man sich die Unterstützung des erfahrenen Pflegerechtlers Thomas Klie gesichert. Mit "viel Arbeit für nix" lässt sich die Kritik zusammenfassen.
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[21.1.2010]
Sind die Pflegenoten geeignet um die Ergebnisqualität von professioneller Pflege und die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu bewerten? Das Sozialgericht Münster sieht berechtigte Zweifel und verbietet in einer einstweiligen Verfügung die Veröffentlichung der Pflegenoten für eine Einrichtung.
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[15.1.2010]
Seit Jahren prüfen die medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) in den Pflegeeinrichtungen, ob die Mittel der Sozialversicherung auch als "gute Pflege" bei den Menschen ankommen. Mindestens genauso alt sind Diskussionen um die Frage was gute Pflege ausmacht und wie derlei überprüft werden könnte. Seit 2009 gibt es ein überschaubares Prüfverfahren, um Pflegenoten veröffentlichen zu können. Das gute, vor allem aber schlechte Bewertungen der Allgemeinheit zugänglich sind heizt die Debatte um Qualitätsprüfungen an. Die Altenheimlobby hat nun Klage bei Gericht eingereicht.
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[14.1.2010]
Menschen, die Demenzkranke pflegen, sind oft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche in Bereitschaft. Pausen müssen häufig genutzt werden um Organisatorisches erledigen zu können oder auch um selbst mal zu Arzt zu kommen. Das macht es auch sehr schwer, sich mit anderen pflegenden Angehörigen auszutauschen. Urlaub ist kaum denkbar. Ein ungewöhnliches Angebot kommt aus Bayern: eine Gruppenreise für Demenzkranke zusammen mit ihren Angehörigen.
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[8.1.2010]
Der Landesverband Nordwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet MitarbeiterInnen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen eine Reihe von Expertengesprächen an. Die Halbtagesveranstaltungen richten sich an Pflegekräfte, die daran interessiert sind, aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse, wie sie in den Expertenstandards formuliert werden, in die Praxis umzusetzen. Bei der Veranstaltung geht es nicht darum, Pflegende mit neuen Anforderungen zu überhäufen, sondern ihnen zu helfen, die Expertenstandards mit pflegefachlichem Augenmaß umzusetzen.
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[31.12.2009]
Ab dem 1.1.2010 steigen die Leistungen der Pflegekassen. Diese Erhöhung ist mit der Pflegereform 2008 beschlossen worden. Vor allem für die professionelle, ambulante Pflege steht jetzt mehr zur Verfügung.
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[22.12.2009]
Der Landesverband Nordwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet MitarbeiterInnen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen eine Reihe von Expertengesprächen an. Die Halbtagesveranstaltungen richten sich an Pflegekräfte, die daran interessiert sind, aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse, wie sie in den Expertenstandards formuliert werden, in die Praxis umzusetzen. Bei der Veranstaltung geht es nicht darum, Pflegende mit neuen Anforderungen zu überhäufen, sondern ihnen zu helfen, die Expertenstandards mit pflegefachlichem Augenmaß umzusetzen.
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[16.12.2009]
Der Preis "Vorbildliche Praxis 2009 - Gesundheitsförderung" wird gemeinsam von der BKK, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und dem Kooperationsverbund "Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten" vergeben. Er stand in diesem Jahr unter dem Motto "Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten älteren Menschen". Ausgezeichnet wurde das Projekt "Älterwerden und Gesundheit - Die Patientinnenschulung", das seit Januar 2004 vom Feministischen Frauen Gesundheitszentrum (FFGZ) mit großem Erfolg durchgeführt wird. Die Patientinnenschulung zielt darauf ab, sozial benachteiligte ältere Frauen und insbesondere Migrantinnen zu befähigen, eine bessere Gesundheitsinformation und -versorgung zu bekommen, und sie dabei zu unterstützen, mündige Patientinnen zu werden.
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[9.12.2009]
Die Pflegekassen verkünden: die Pflegenoten sind veröffentlicht. Die Ergebnisse der diesjährigen Prüfungen des MDK sollen über das Internet von jedem Computer aus abrufbar sein. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz in deutschen Pflegeeinrichtungen. Die Kritik am System verstummt allerdings nicht.
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[7.12.2009]
Schon 1995 wurden Plakate geklebt, um Menschen für die Pflegeberufe zu werben. Aktuell sammelt und veröffentlicht das Gesundheitsministerium Zitate die mit "Ich pflege weil ..." beginnen. Die Verdienstmöglichkeiten werden in den wiederkehrenden Imagekampagnen ausgeblendet. Seit Jahren wird erfolglos versucht einen Mindestlohn in der Pflege durchzusetzen. Bis in den Wahlkampf haben die kirchlichen Arbeitgeber gebraucht, um formelle Bedenken gegen Mindestlöhne zu überwinden. Jetzt sitzt die FDP am Kabinettstisch und die Aussichten auf Gehälter oberhalb der Armutsgrenze sind schlecht.
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[2.12.2009]
Viele Angehörige wissen sich mit der rund-um-die-Uhr Betreuung von pflegebedürftigen Menschen überfordert. Hilfe ist nötig, aber im gewünschten Umfang nicht bezahlbar. Seit Jahren wird immer wieder in den Medien über Haushaltshilfen in Osteuropa diskutiert. Pflegeprofis weisen darauf hin, dass die Hilfskräfte oft weder auf pflegerische Notfälle vorbereitet sind, noch die deutsche Sprache beherrschen. Während die Vermittlungsstellen kräftig werben, heben Rechtskundige bei Verbraucherzentralen und der Arbeitsagentur warnend den Finger. Das OLG Bamberg hat jetzt einen Vermittler verurteilt.
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[28.11.2009]
Der Landesverband Nordwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet MitarbeiterInnen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen eine Reihe von Expertengesprächen an. Die Halbtagesveranstaltungen richten sich an Pflegekräfte, die daran interessiert sind, aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse, wie sie in den Expertenstandards formuliert werden, in die Praxis umzusetzen. Bei der Veranstaltung geht es nicht darum, Pflegende mit neuen Anforderungen zu überhäufen, sondern ihnen zu helfen, die Expertenstandards mit pflegefachlichem Augenmaß umzusetzen.
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[25.11.2009]
Seit dem 1. Januar 2009 sind die Pflegekassen dazu verpflichtet die Versicherten individuell und umfassend zu beraten. Statt jede Kasse ein eigenes Süppchen kochen zu lassen, sollen Pflegestützpunkte, die gemeinsam finanziert werden, Beratung aus einer Hand bieten. Lokale Beratungsstellen, die zusammen mit den Kommunen organisiert werden, sollen auch garantieren, dass die Angebote zu der Nachfrage passen. Dieser Ansatz ist neu im deutschen Gesundheitssystem, weshalb der Aufbau der Pflegestützpunkte von der Pflegewissenschaft begleitet wird.
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[19.11.2009]
Seit einem Vierteljahrhundert ist Dr. Angelika Zegelin von der Universität Witten/Herdecke hautnah dabei, wenn wissenschaftliche Konzepte für die Pflege entwickelt werden. An der Universität Witten/Herdecke war sie am Aufbau des ersten universitären Studiengangs Pflegewissenschaft in Deutschland federführend beteiligt. Doch nicht nur deshalb, sondern auch, weil sie viele Projekte auf diesem Sektor in der ganzen Welt angestoßen und aufgebaut hat, bekommt die Dortmunderin am 23. November in Witten das Bundesverdienstkreuz verliehen.
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[12.11.2009]
Das Symbol des Welt-Aids-Tags ist die rote Schleife. Sie steht für Respekt und Solidarität und stellt die Betroffenen in den Mittelpunkt. Deshalb lautet das Motto der diesjährigen Welt-Aids-Tags-Aktion "Ganz Deutschland zeigt Schleife". Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ruft gemeinsam mit der Deutschen AIDS-Hilfe, der Deutschen AIDS-Stiftung und dem Bundesministerium für Gesundheit dazu auf, denn immer noch gilt es auch in Deutschland Ausgrenzung und Stigmatisierung zu bekämpfen.
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[2.11.2009]
"Vieles was man hört, geht in den Kopf hinein, und das meiste geht auch wieder heraus. Nur das wirklich wichtige bleibt im Kopf - und dann ist es ein Ohrenkuss."
So erklären die Menschen mit Down-Syndrom, die seit über 10 Jahren an der Zeitschrift Ohrenkuss arbeiten, ihr Projekt. Sie veröffentlichen Texte über ihre Sicht auf die Welt.
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[29.10.2009]
Der Landesverband Nordwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet MitarbeiterInnen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen eine Reihe von Expertengesprächen an. Die Halbtagesveranstaltungen richten sich an Pflegekräfte, die daran interessiert sind, aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse, wie sie in den Expertenstandards formuliert werden, in die Praxis umzusetzen. Bei der Veranstaltung geht es nicht darum, Pflegende mit neuen Anforderungen zu überhäufen, sondern ihnen zu helfen, die Expertenstandards mit pflegefachlichem Augenmaß umzusetzen.
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[27.10.2009]
In den Reaktionen auf den Koalitionsvertrag kommt die Gesundheitspolitik häufig vor. Dabei geht es, wie schon so oft in den Reformdebatten der letzten Jahre, vor allem um die Beiträge. Es gibt aber auch darüber hinaus einige interessante Einwürfe.
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[24.10.2009]
Es ist unstrittig: in der Pflege liegt einiges im Argen. So hat das Thema auch Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden, der heute in Berlin vorgestellt wurde. Wir dokumentieren wichtige Aussagen zur Pflege.
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[21.10.2009]
In den letzten Monaten wurde in Politik- und Fachkreisen intensiv diskutiert, was Qualität in der Pflege bedeuten und wie das gemessen werden könnte. Patientenverbände spielten dabei nur eine Nebenrolle. Und was denken die Betroffenen? Eine repräsentative Umfrage zu den Vorstellungen in der Bevölkerung informiert auch über Erwartungen von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen.
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[15.10.2009]
Nicht nur in den USA, wo zig Millionen Menschen ohne Krankenversicherungsschutz leben müssen, sondern auch in Deutschland ist Gesundheit ungleich verteilt. Fachärztliche Versorgung ist für Kassenpatienten oft mit langen Wartezeiten verbunden. Die Hürden die Menschen mit Rollstuhl in den Weg gelegt werden, sind aber oft noch viel höher. Statistisch belegt ist, das mit dem Einkommen die Krankheitswahrscheinlichkeit steigt und die Lebenserwartung fällt. Ein Kongress im Dezember fordert: Gesundheit für alle!
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[13.10.2009]
Im Sommer wurde allüberall von der Schweinegrippe gesprochen und geschrieben. Jetzt, beginnt die Grippesaison. Eine massenhafte Ausbreitung der Schweinegrippe, zusätzlich zur saisonalen Grippe, wird wahrscheinlicher - aber in den Massenmedien ist "das Thema durch". Um so wichtiger wird es frühzeitig reagieren zu können, wenn in einer Region vermehrt Krankheitsfälle auftreten.
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[8.10.2009]
Seit der Pflegereform im Sommer 2008 müssen Pflegeeinrichtungen regelmäßig vom Medizinischen Dienst geprüft werden. Die Ergebnisse sind zu veröffentlichen. 16 Monate später sind die ersten 1000 Prüfberichte geschrieben. Jetzt können sinnvolle Aussagen über diese Art der Prüfungen gemacht werden.
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