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Nachrichten aus der Pflege

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Aufzaehlung Gesund bleiben im Winter

[30.12.2010]
Stadt und Land sind verschneit. Das sieht schön aus und viele Menschen hatten sich jahrelang weiße Weihnachten gewünscht. Mit einer Tasse heißer Schokolade aus einer gut geheizten Wohnung lässt sich gut leben. Die Winterkälte kann aber auch ein Gesundheitsrisiko sein. Jetzt treten Herzattacken, Schlaganfälle, Lungenentzündungen und Depressionen gehäuft auf. Beugen Sie vor.
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Aufzaehlung Quo vadis Pflegereform

[23.12.2010]
Wird in der Politik über Reformen debattiert geht es fast immer um Geld und häufig darum Ausgaben zu kürzen. Das ist in der Pflege nicht anders. Jetzt hat sich ein Spitzenmanager der gesetzlichen Kassen zu Wort gemeldet und gefordert, dass es in 2011 neue Bedarfsgrade in der Pflegeversicherung geben soll - und dafür solle deutlich mehr ausgegeben werden.
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Aufzaehlung Start ins Jahr der Pflegereformen

[14.12.2010]
Der Bundesgesundheitsminister hatte geladen, um den Startschuss für sein "politisches Pflegejahr" 2011 zu geben. Nicht nur Pflegeeinrichtungen und Kassen konnten mit reden, sondern auch Vertretungen der Pflegenden und PatientInnen. Im Bereich der Pflege werden seit Jahren dicke Bretter gebohrt. Der Minister verspricht mit viel Elan Reformen voranzubringen.
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Aufzaehlung Welt-AIDS-Tag

[1.12.2010]
Die Rote SchleifeIn Deutschland sind etwa zwei Drittel der HIV-positiven Menschen erwerbstätig. Das zeigt, dass das Leben mit AIDS sehr viele unterschiedliche Formen haben kann. Zum Welt-AIDS-Tag 2010 wird die Kampagne "Positiv zusammen leben – aber sicher!" gestartet, die mit Vorurteilen und unnötigen Ängsten bei alltäglichen Begegnungen mit HIV-positiven Menschen aufräumen möchte.
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Aufzaehlung Selbstverwaltung schafft Scherbenhaufen

[27.11.2010]
Seit einem Jahr werden bundesweit zu jedem ambulanten Pflegedienst und zu jedem Altenheim Pflegenoten veröffentlicht. Sie sollen es leichter machen, die Pflegequalität verschiedener Einrichtungen zu vergleichen. Das klappt nur unzureichend: die Notenbildung ist kompliziert und die Schreibarbeit an der Pflegedokumentation wird viel zu hoch bewertet. Alle Seiten fordern seit einem Jahr Reformen und die Selbstverwaltung von gesetzlichen Versicherungen und Pflegeanbietern sollte die nötigen Verbesserungen verhandeln. An diesem Auftrag sind die Interessenvertretungen nun gescheitert.
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Aufzaehlung Arm dran: Macht Pflege krank?

[18.11.2010]
Der Sender 3Sat berichtet in der Sendung vivo über die Schwierigkeiten pflegender Angehöriger. 24 Stunden Bereitschaft an sieben Tagen der Woche lässt sich schlecht mit Erwerbsarbeit vereinbaren. Am Beispiel von Stefan Krastel, der wegen der Hilfe für seine Mutter Hartz IV Empfänger wurde, werden nicht nur wirtschaftliche Risiken der Pflege beschrieben.
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Aufzaehlung Pflege steht für 2011 ganz oben

[16.11.2010]
Schon im Koalitionsvertrag wird angekündigt, dass es, nach vielen Jahren der Vorbereitung, in mehreren wichtigen Bereichen der Pflegeversicherung Reformen geben soll. Minister Rösler: "Die Pflege wird 2011 sicher eines der dominierenden Themen in meinem Zuständigkeitsbereich. Nächstes Jahr legen wir los."
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Aufzaehlung Gelbe Karte für die Kanzlerin

[8.11.2010]
Seit vielen Jahren wird die Situation für die professionelle Pflege schlechter und schlechter. Ausgabenkürzungen schlagen vor allem auf den Pflegebereich durch. Viele Pflegebedürftige, ob in Altenheim oder Krankenhaus, haben immer häufiger Grund zur Klage: sie müssen lange warten, Hilfsmittel stehen nicht bereit, Katzenwäsche wird der Standard und Fehler, zum Beispiel bei der Medikamentengabe, häufen sich. Im Koalitionsvertrag finden sich große Worte zur Bedeutung der Pflege, aber die aktuellen Ideen zur Gesundheitsreform weisen in die entgegengesetzte Richtung. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) zeigt jetzt Angela Merkel die Gelbe Karte.
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Aufzaehlung Demenz in Türkisch und Russisch

[2.11.2010]
Zu erleben, wie sich ein geliebter Angehöriger nach und nach immer weiter in einer Demenz verliert, ist für alle Beteiligten eine große Belastung. Gut, dass es verlässliche Informationen über die Krankheit gibt, die bei der Orientierung helfen. Wer allerdings weder deutsch noch englisch lesen kann, musste nach Rat und Informationen zur Krankheit und zu Hilfen in Deutschland lange suchen. Jetzt hat die Universität Freiburg viele Texte der Seiten www.demenz-leitlinie.de ins Türkische und ins Russische übersetzen können.
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Aufzaehlung Pflege statt/mit/trotz Technik

[30.10.2010]
In den westlichen Gesellschaften sind die Geburtenraten seit den 70er Jahren gefallen. Es gibt also immer weniger Menschen, die ins Erwerbsleben eintreten. Gleichzeitig schafft der medizinische Fortschritt für immer mehr Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen Überlebensmöglichkeiten. Der Bedarf nach pflegerischen Hilfen wächst erheblich schneller als die Zahl der Menschen, die Pflegen können und wollen. Ein Ansatz um dieses Problem anzugehen ist der vermehrte Einsatz von technischen Hilfsmitteln in der professionellen Pflege, um den MitarbeiterInnen mehr Zeit für die Pflegebedürftigen zu geben.
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Aufzaehlung Viel trinken ...

[27.10.2010]
Fast bei jedem Arztbesuch bekommen alte Menschen zu hören: "Und Sie müssen viel trinken!" Der Mensch verliert täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit: mit dem Urin, aber auch mit dem Stuhlgang, der Atemluft oder beim Schwitzen. Also, so wird oft geschrieben, sollten wir täglich mindestens zwei, besser aber drei Liter trinken. Das sei ein Kurzschluss, berichtet der WDR in seiner Serie über "Ernährungsirrtümer".
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Aufzaehlung Die Reform kommt ... irgendwann

[25.10.2010]
Die CDU/CSU Bundestagsfraktion lud zu einer Pflegefachtagung ein. Es wurde auch darüber diskutiert, was nötig ist um Demenzkranke bei der Einstufung in die Pflegestufe weniger ungerecht zu behandeln. Frau Widmann-Mauz fasst zusammen: Das Bundesgesundheitsministerium "wird zum Verfahren einen Vorschlag erarbeiten".
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Aufzaehlung Ratgeber zu Patientenrechten

[22.10.2010]
Wußten Sie schon, dass PatientInnen das Recht auf persönliche, ärztliche Aufklärung über Behandlungsrisiken und -alternativen haben? Und im Zweifelsfall sind oft die Medizinprofis in der Pflicht nachzuweisen, welche Informationen besprochen wurden. Wußten Sie schon, dass es zu Wartenzeiten in ärztlichen und therapeutischen Praxen Gerichtsurteile gibt? Das alles und noch viel mehr findet sich im Ratgeber "Meine Rechte als Patient".
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Aufzaehlung Kürzungen in England

[12.10.2010]
Seit vielen Jahren werden in den westlichen Gesellschaften immer wieder neue Anläufe unternommen, um Gesundheitsausgaben zu mindern. Mehr oder weniger hitzig wird häufig auch über Patientensicherheit, kranke Pflegende und allein gelassene PatientInnen berichtet. In England plant die konservativ/liberale Regierung in den nächsten vier Jahren 17 bis 23 Milliarden Euro im Gesundheitsbereich einzusparen.
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Aufzaehlung Charta zur Betreuung Sterbender

[28.9.2010]
Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin hat gemeinsam mit dem Deutschen Hospiz- und Palliativ Verband und der Bundesärztekammer eine Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland vorgestellt. Der Grundgedanke ist: Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Sterben unter würdigen Bedingungen.
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Aufzaehlung Welt-Alzheimertag

[14.9.2010]
Plakat Alzheimertag 2010Seit 1994 finden am 21. September in aller Welt vielfältige Aktivitäten statt, um die Öffentlichkeit auf die Situation der Alzheimer-Kranken und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen. Weltweit sind etwa 35 Millionen Menschen von Demenzerkrankungen betroffen, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern. Bis 2050 wird die Zahl auf voraussichtlich 115 Millionen ansteigen, besonders dramatisch in China, Indien und Lateinamerika. Der Welt-Alzheimertag wird von der Dachorganisation Alzheimer’s Disease International (London) weltweit unterstützt. Das Motto des Welt-Alzheimertages 2010 lautet in Deutschland: "Gemeinschaft leben".
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Aufzaehlung Ein Gesetz für die Rechte von Patienten

[10.9.2010]
Um die Rechte von Kranken gegenüber Kostenträgern, Einrichtungen und Gesundheitsprofis zu stärken, soll noch unter dieser Bundesregierung ein Patientenrechtegesetz beschlossen werden. Dieses Ziel wird einstimmig unterstützt. Aber schon bei der Frage, welche Bereiche in diesem Gesetz geregelt werden sollen, setzt die Vielstimmigkeit ein: Behandlungsfehler im Krankenhaus, Dokumentations- und Beweispflichten in Gerichtsverfahren, Melderegister für kritische Ereignisse in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, Patientenberatungsstellen, Berarbeitungszeiten von Krankenkassen, Patientenfürsprecher in der stationären und ambulanten Versorgung, Ansprüche von Privatversicherten, Qualität von Pflege oder nicht-ärztlichen Therapien ... für all diese Bereiche könnten Regelungen ins Patientenrechtegesetz geschrieben werden.
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Aufzaehlung Altenpflegeschule schließt die Türen

[30.8.2010]
Nach fast 30 Jahren ist Schluss mit der Altenpflegeausbildung in Lilienthal. Die letzten Zeugnisse sind verteilt. Es finden sich nur noch wenige BewerberInnen und die Arbeitsbedingungen seien "so schlecht wie nie" stellt die Schulleiterin Brigitte Lange fest. Daran hätten private Anbieter einen großen Anteil, sagte sie in einem Interview.
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Aufzaehlung Wer kritisiert, muss auch mitarbeiten

[28.8.2010]
In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) kommen die großen gemeinnützigen Träger der Pflege zusammen. Sie sind an der Entwicklung des Systems der Pflegenoten beteiligt und trotz aller Kritik und trotz der vielen Klagen stehen die FunktionärInnen zu den Pflegenoten - und dazu sie weiter zu entwickeln.
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Aufzaehlung Sozialvertrag Pflege

[26.8.2010]
Foto: ein sitzender Mann bekommt HilfeWer krank ist, kommt ins Krankenhaus. Wer Pflege braucht, kommt ins Pflegeheim. Das stimmt so nicht und so automatisch will es auch niemand. Es ist gut, dass es ganz verschiedene Möglichkeiten gibt, medizinische und pflegerische Hilfen zu bekommen. Die Lobby Organisation Carers UK weist darauf hin, dass ein großer Teil der pflegerischen Hilfen ehrenamtlich geleistet wird. Doch wie soll das in 20 oder 40 Jahren noch gehen? Es wird mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte eine Art "New Deal" für die Sicherung der Pflege gefordert.
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Aufzaehlung Fair - transparent - wertschätzend

[16.8.2010]
In Schleswig-Holstein kamen 100 Akteure aus der Pflegebranche zusammen, um die Erfahrungen mit den Pflegenoten zu diskutieren und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Pflegetransparenzverfahrens zu erarbeiten. Das Positionspapier wurde von Pflegeprofis, Experten aus Pflegewissenschaft und Qualitätsmanagement und Vertretern der pflegebedürftigen Menschen erarbeitet. "Das Prüfverfahren lasse es an Wertschätzung für pflegebedürftige Menschen mangeln, sagen Pflegeexperten und Betroffene."
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Aufzaehlung Pflegende ohne eigenes Leben

[7.8.2010]
Logo Carers UKEs gibt Menschen, die kümmern sich mit viel Liebe um kranke, gebrechliche oder behinderte Angehörige. In Großbritannien wurde eine Befragung durchgeführt und mehr als drei Viertel von Ihnen sagten, neben der Pflege hätten sie keine Zeit für eigene Interessen. Dieses alarmierende Ergebnis veröffentlicht die Lobbyorganisation Carers UK.
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Aufzaehlung Mehr Pflegeprofis - schlechte Arbeitsbedingungen

[30.7.2010]
In einer Woche des medialen Sommerlochs werden sehr unterschiedliche Meldungen zur Arbeitssituation der Pflegekräfte in Deutschland veröffentlicht. Die einen beschreiben den riesigen Bedarf an beruflicher Pflege, der in den kommenden Jahren bestehe. Die anderen melden, nirgends mache Arbeit so krank, wie in der Pflege. Kaum zu glauben, dass sich beides auf die Lage in den deutschen Pflegeeinrichtungen beziehen soll.
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Aufzaehlung Zeugnis für die Pflegenoten

[28.7.2010]
Dass die Pflegenoten nicht auf Anhieb der große Wurf sein könnten, war allen Beteiligten klar. Da lag es nah schon die Einführung des neuen Bewertungssystems für Pflegeeinrichtungen wissenschaftlich auswerten zu lassen. Der Bericht der Professorinnen ist über 300 Seiten lang geworden. Es werden vielerlei Verbesserungen angemahnt und auch manche Zweifel genährt: sind die geprüften Inhalte überhaupt für die Lebensqualität von Pflegebedürftigen relevant? Durch den Bericht zieht sich aber auch die Empfehlung den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen: Angehörige wie PatientInnen fänden viel Nützliches in den Transparenzberichten.
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Aufzaehlung Mindestlohn in der Pflege

[16.7.2010]
Nach sehr zeitraubenden Verhandlungen ist es gelungen den Mindestlohn in der Pflege in die Tat umzusetzen. Die meisten Fachkräfte mit drei jähriger Ausbildung werden weder im Osten noch im Westen (7,50/8,50 Euro pro Stunde) viel darüber nachdenken. Viele Hilfskräfte werden aber seit Jahren zu deutlich schlechteren Konditionen eingestellt und können ab 1. August 2010 von der neuen Regelung profitieren. Pflegekräfte die weniger Geldsorgen haben können hoffentlich mehr Energie für die Unterstützung die Pflegebedürftigen einsetzen.
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Aufzaehlung Viel trinken!

[12.7.2010]
ein WasserglasIm Jahr 2003 lag Europa mehrere Wochen lang unter einer Hitzeglocke. Immer wieder ist zu lesen, dass Hitze die Gesundheit gefährdet. In Rheinland Pfalz weiß man es genauer: in den Monaten Juli und August 2003 starben etwa rund 1000 Senioren (ab 75 Jahre) mehr als in den Vergleichsmonaten der vergangenen fünf Jahre. Kein Lebensmittel- oder Tablettenskandal der letzten Jahrzehnte und weder Vogel- noch Schweinegrippe waren ähnlich tödlich. Es gibt Rettung: Trinken.
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Aufzaehlung Pflege ist kein Partyservice

[9.7.2010]
Es gibt sie, Buffets auf denen alles stimmt: Das Obst frisch, die Speisen wohltemperiert, die Dekoration hübsch und von allem ist genug vorhanden - und wenn der Preis passt wird, der Partyservice auch gern weiter empfohlen. Welker Salat, wässrige Kartoffeln und warmer Sekt - das führt schnell zu Ärger, obwohl das mit dem verpatzten Buffet ja kein Beinbruch ist. Eben. Menschen, die alltägliche Verrichtungen nicht ohne Unterstützung bewältigen können, haben es viel schwerer Mängel in der Pflege zu erkennen und ihre Interessen durchzusetzen. Das gilt bei Pflegebedarf auf Zeit wie nach einem Beinbruch, und ist bei chronisch Pflegebedürftigen noch viel komplizierter. Um die Pflegebedürftigen zu unterstützen, können Ombudsleute helfen.
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Aufzaehlung Gemeinsam leben - mit Demenz

[28.6.2010]
Unter dem Motto "Gemeinschaft leben" lädt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft vom 7. bis 9. Oktober nach Braunschweig ein. Der Kongress wendet sich an Menschen mit einer Demenz und ihre Angehörigen, an diejenigen, die haupt- und ehrenamtlich in der Beratung, Betreuung, Pflege und Therapie tätig sind, sowie an alle, die sich informieren möchten. Das vorläufige Kongressprogramm kann jetzt im Internet nachgelesen werden - bis zum 31.8.2010 gilt ein Frühbucher Rabatt.
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Aufzaehlung Streit um Pflegenoten

[17.6.2010]
Im August 2008 wurde die vorerst letzte Runde der Pflegereformen wirksam. Seit dem wird an "Pflegetransparenzberichten" gearbeitet. Das ist mindestens so sperrig wie der Titel. Die Pflegenoten sind ein Teil dieser Arbeit und die Auseinandersetzungen darum werden in Einrichtungen, Verbänden, vor Gerichten und in den Medien seit Monaten geführt. Jetzt werfen sich Trägerverbände und gesetzliche Versicherungen gegenseitig Verweigerung vor.
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Aufzaehlung Pflege - mobil

[9.6.2010]
Im Jahr 2007 fuhren AktivistInnen unter der Überschrift "Pflege bewegt Deutschland" von Nord nach Süd durch die Republik. Nach der breiten und sehr positiven Resonanz auf diese Aktion gibt es nun zur Kulturhauptstadt Ruhr eine kleine Neuauflage. Das Pflegemobil des DBfK macht eine Tour durchs Ruhrgebiet, um aktuelle Fragen zur Situation der Pflege in die Gesellschaft zu tragen.
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Aufzaehlung Gesundheit in Gaza

[3.6.2010]
Seit 2007 ist im Gaza Streifen das Überleben noch schwieriger geworden. Die Konfrontationen zwischen Hamas und dem Staat Israel haben dazu geführt, dass die gesamte Bevölkerung hinter einem Wall aus Handels-, Reise- und Informationsschranken leben muss. Dies hat gravierende Folgen für die Gesundheit. In Einzelfällen ist der Zusammenhang zwischen einem Todesfall und der Blockade eindeutig, über eine Millionen Menschen leiden jedoch unter den indirekten Konsequenzen. UN Organisationen und in Deutschland zum Beispiel Pax Christi und IPPNW protestieren seit Jahren gegen die Zustände.
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Aufzaehlung Die Pflege im Fieber

[26.5.2010]
Pflegenotstand heißt, dass die Gesundheit von PatientInnen in Gefahr ist. Pflegenotstand heißt, dass Pflegende von der Arbeit krank werden. Pflegenotstand heißt, dass kaum Aussichten bestehen genug Menschen für die Arbeit in der Pflege zu begeistern, um den Bedarf zu decken. Über viele Jahre verhallen die Warnrufe der Berufsverbände der Pflege ungehört. Die Lage wird immer weiter verschärft. Das Pflegethermometer 2009 belegt einmal mehr mit wissenschaftlicher Gründlichkeit, dass vor Jahren hätte gehandelt werden müssen.
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Aufzaehlung Pflegebranche unterschreibt ihre eigene Bankrotterklärung

[18.5.2010]
Seit mindestens 20 Jahren wird mit zunehmender Häufigkeit in der Öffentlichkeit über Personalmangel in der Pflege geklagt. Man ist sich einig, dass einerseits mehr und mehr professionelle Pflegeleistungen nötig werden und andererseits eher weniger Menschen den Pflegeberuf wählen. Ulrich Marseille hat dem eine neue Variante hinzugefügt. Er forderte von der Arbeitsagentur mehr Hartz IV-EmpfängerInnen für seine "Marseille Kliniken AG".
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Global Generation

Aufzaehlung Erfahrungen nach dem Krieg

[8.5.2010]
Möchten Sie mal über den Tellerrand blicken? Der Welfriedensdienst macht zusammen mit verschiedenen Partnern ein Angebot für Menschen, die neugierig sind und die 50 überschritten haben:
Im Projekt "Global Generation" wird gefragt, wie sich Erlebnisse von EuropäerInnen von den Erfahrungen unterscheiden, die Menschen im südlichen Afrika mit Krieg machen mussten. In fünf Workshops wird die Gelegenheit geboten, globale Zusammenhänge mit der eigenen Biografie zu verbinden und Anknüpfungspunkte zu den Erfahrungen von Menschen zu finden, die in Österreich, Ungarn und Südafrika leben.
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Aufzaehlung Geburtstagswunsch: Hebamme

[5.5.2010]
Logo zur ProtestaktionDurch die jahrelange Vernachlässigung der Gebührenanpassung ist die Existenz freiberuflich arbeitender Hebammen bedroht. Viele sehen sich zum Aufgeben gezwungen. So gerät die wohnortnahe Versorgung der Frauen während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in Gefahr. Auch im Krankenhaus hat sich die Situation für Hebammen nicht verbessert. Immer noch müssen Hebammen mehrere Schwangere im Kreißsaal gleichzeitig betreuen.
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Aufzaehlung Pflege mit dem Telefon

[30.4.2010]
Es gibt viele Menschen, die nur mit Schwierigkeiten das Haus verlassen können aber trotzdem gern weiter allein in ihrer Wohnung leben möchten. Hausnotrufsysteme sind für Notfälle gedacht. Doch Notfälle sind - hoffentlich! - selten. Über alltägliche Sorgen zu Gesundheit und Pflege können versuchsweise Menschen in Bad Oeynhausen am Telefon sprechen. Sie werden täglich angerufen, um so für Sicherheit zu sorgen.
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Aufzaehlung NRW: Pflegende wählen auch

[25.4.2010]
Der Pflegerat NRW hat den Landtagsparteien Wahlprüfsteine vorgelegt. Dabei interessiert die Landesarbeitsgemeinschaft der Pflegeorganisationen, welche Wege die Politik in den nächsten fünf Jahren gehen möchte, um in der Zukunft eine angemessene Pflege gewährleisten zu können. Fragen der Berufsbildung und Ausbildung werden genauso gestellt wie zur Zukunft der Pflegestützpunkte und zur Umsetzung des Pflege-TÜVs. Die Erfahrungen zum Wohn- und Teilhabegesetz Nordrhein-Westfalen sollen genauso bewertet werden wie Strategien zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen. Die Ergebnisse der Wahlprüfsteine werden am 27. April 2020 in Düsseldorf mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Parteien diskutiert. Es moderiert Manfred Breuckmann.
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Aufzaehlung Schaffen Pflegenoten Transparenz?

[19.4.2010]
Logo www.diakonie-rwl.deDie Diakonie in Rheinland-Westfalen-Lippe hat grundsätzliche Kritik am bestehenden Prüfsystem. Die eigentlichen Ziele, Verbraucherschutz und Vergleichbarkeit der Pflegeleistungen, würden nicht erreicht. Das System sei bürokratisch, aufwendig und teuer. "Pflegenoten beurteilen, wie gut die Arbeit dokumentiert wird, nicht, wie gut die Arbeit der Pflegekräfte mit den pflegebedürftigen Menschen gemacht wird." Statt einer Verschärfung der Kriterien, wie sie derzeit in der Politik diskutiert wird, sei es jetzt viel wichtiger, dass die bestehende Kriterien einheitlich beurteilt werden. In Bochum fand am 15. April ein Fachtag zum Thema statt.
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Aufzaehlung 1 Milliarde klingeln in den Kassen der Pflegeversicherung

[12.4.2010]
In der deutschen Sozialpolitik wird seit Jahren darum gestritten, wie die Finanzierung der Pflegeversicherung zukunftsfest gemacht werden könne. In den meisten Beiträgen zur Debatte wird betont, dass auch die bestehende Hürde der "erheblichen Pflegebedürftigkeit" (Pflegestufe I) und die Einschränkungen beim Leistungsumfang (Teilkasko) nicht ausreichen. Der Etat der Pflegeversicherung werde in absehbarer Zeit überlastet. Trotzdem wird für 2009 offiziell wieder ein Überschuss ausgewiesen.
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Aufzaehlung Arbeitslosigkeit ist ungesund
besonders für Frauen

[7.4.2010]
Logo des FFGZ BerlinDer Weltgesundheitstag 2010 am 7. April trägt die Überschrift: "Gesundheitsförderung in Städten". Das Feministische FrauenGesundheitsZentrum (FFGZ) Berlin fordert aus diesem Anlass mehr gezielte Gesundheitsförderung für arbeitslose Frauen. Begründet wird das einerseits mit erhöhten Krankheits- und Sterblichkeitsraten von erwerbslosen Frauen und andererseits mit Erfahrungen aus der Beratungsarbeit des FFGZ.
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Aufzaehlung Pflegestützpunkte

[30.3.2010]
Grafik Werkstatt PflegestützpunkteDie letzte Pflegereform hat 2008 auch einen Rechtsanspruch auf Pflegeberatung für Pflegebedürftige und Angehörige gebracht. Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt favorisierte dazu das Konzept Pflegestützpunkt. Pflegekassen und Kommunen bringen dazu an vielen Orten Angebote auf den Weg. Einige Modell-Pflegestützpunkte werden wissenschaftlich begleitet, um Qualitätsstandards zu entwickeln. Was und wie ein Pflegestützpunkt kann, ist in einem Video zu sehen, den das KDA zur Verfügung stellt.
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Aufzaehlung Mindestlohn in der Pflege

[29.3.2010]
Im letzten Jahrzehnt sind die Durchschnittsverdienste in der Pflege kaum gestiegen. Die Mini Erhöhungen wurden von den Inflation übertroffen. Wer beruflich pflegt, hat also seit Jahren immer weniger im Portmonee. Besonders in ländlichen Gegenden, schreibt der DBfK, würden bei neuen Arbeitsverträgen immer geringere Löhne vereinbart. Gegen diesen Abwärtstrend ist nur eine Grenze beschlossen worden, die noch im Juli 2010 von der Bundesregierung offiziell verbindlich gemacht werden soll.
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Aufzaehlung Fachkraftquote

[24.3.2010]
Grafik des NetzwerksDie Pflegenoten sollen dabei helfen die Qualität der Pflege verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen. Viele der Kriterien, aus denen die Pflegenoten gebildet werden, hängen wesentlich davon ab, dass qualifizierte Fachkräfte hohe Standards nicht nur kennen, sondern auch umsetzen. Es ist allerdings nicht selbstverständlich, dass Pflegefachkräfte die Pflege übernehmen. Vorgeschrieben ist nur das mindestens 50 % der Angestellten in der Pflege Fachkräfte sein müssen. Das Deutsches Netzwerk Primary Nursing fordert diese Quote deutlich zu erhöhen und begründet das ausführlich.
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Aufzaehlung Prämie pro Kopf

[18.3.2010]
Grafik der KampagneGesundheitsprämie oder Kopfpauschale oder, wie es im Koalitionsvertrag formuliert ist, "einkommensunabhängige Komponente zur Finanzierung des Gesundheitswesens" - Es werden verschiedene Möglichkeiten debattiert, um die steigenden Gesundheitsausgaben von den Lohnkosten zu entkoppeln. Dazu hat sich ein Bündnis unter der Überschrift "Kopfpauschale stoppen" formiert.
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Aufzaehlung Erst Arbeitslos dann Pflegekraft?

[13.3.2010]
Hannelore Kraft ist die letzte in einer langen Reihe von Prominenten, die zu viele Arbeitslose mit zu viel Arbeit in der Pflege zusammenbringen und falsche Ideen verkünden. Der Deutsche Pflegerat hat eine Antwort zu den Vorschlägen von Frau Kraft und für alle, die jene alten Ideen noch wieder aufgießen möchten.
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Aufzaehlung Quo vadis Pflegenoten?

[12.3.2010]
Als im Dezember die ersten Pflegenoten veröffentlicht wurden begann eine breite Debatte. Pflegende, Träger, Kassen und Politik bringen immer wieder neue Argumente in die Diskussion und die Medien haben mit jeder Veröffentlichung von Pflegenoten und mit jeder Klage dagegen einen neuen Anlass zu Berichterstattung. Die Entwicklung ist unübersichtlich.
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Aufzaehlung Stürzen vorbeugen

[27.2.2010]
Fast ein Drittel aller Deutschen über 65 stürzen mindestens einmal im Jahr. Auch wenn keine Knochen zu Bruch gehen, können Stürze ein langwieriges Nachspiel haben. Schreck und Schmerzen bleiben im Gedächtnis, so dass das Vertrauen in die eigene Bewegungsfähigkeit verloren geht. Die Lebensqualität kann sehr eingeschränkt werden. Das sind gute Gründe die Sturzprophylaxe ernst zu nehmen.
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Aufzaehlung Pflegereform 2010???

[19.2.2010]
2008 gelang es der damaligen Regierungskoalition eine Pflegereform zu beschließen. Dadurch wurden einige Probleme, die seit Jahren diskutiert wurden, endlich gelöst (mehr oder weniger). Leider gelang es Schwarz-Rot nicht, die Interessen von Demenzkranken bei der Einstufung in eine Pflegestufe stärker zu berücksichtigen. Auch die Fragen zur zukunftsfesten Finanzierung der Pflege bleiben unbeantwortet. Da nur einer von drei Aufgaben-Komplexen abgearbeitet werden konnte, rangierte die Pflege wohl nicht an der Spitze der Prioritätenliste. Und wie sieht es unter der schwarz-gelben Regierung aus?
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Aufzaehlung Patiententestamente

[10.2.2010]
Wie ein Testament zu schreiben ist und was damit geregelt werden kann ist Sache von Rechtskundigen. Wer Patient ist geht zum Arzt. Diese beiden Professionen haben in den letzten Jahren die Diskussionen über Patientenverfügungen dominiert. Professorin Angelika Zegelin hat aus ihrer Sicht als Pflegewissenschaftlerin sehr persönlich darüber geschrieben, was Sie für wichtig hält.
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Aufzaehlung Gleicher Service - gegensätzliche Noten

[8.2.2010]
Im Kreis Steinfurt liegen zwei Altenheime direkt nebeneinander. Ein Träger, eine Leitung, gleiches Konzept. Das Essen kommt aus einer gemeinsamen Küche und erhält von dem einen MDK-Prüfer ein "sehr gut", von dem anderen ein "mangelhaft". Diesen Spagat haben sich die Prüfexperten auch bei anderen Kriterien geleistet. Das ist weder verständlich noch erklärbar. Weil die veröffentlichten Pflegenoten die wirtschaftliche Existenz einer Einrichtung auf's Spiel setzen können, dürfen solch falsche Einschätzungen nicht vorkommen.
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Aufzaehlung Caritas Köln hat Klage eingereicht

[26.1.2010]
Die CBT – Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH (Köln) ist die Dachorganisation für 29 Altenheime und Seniorenwohnanlagen. Für eine Klage gegen die Pflegenoten hat man sich die Unterstützung des erfahrenen Pflegerechtlers Thomas Klie gesichert. Mit "viel Arbeit für nix" lässt sich die Kritik zusammenfassen.
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Aufzaehlung Münster: Veröffentlichung von Pflegenoten einstweilig gestoppt

[21.1.2010]
Sind die Pflegenoten geeignet um die Ergebnisqualität von professioneller Pflege und die Lebensqualität der Pflegebedürftigen zu bewerten? Das Sozialgericht Münster sieht berechtigte Zweifel und verbietet in einer einstweiligen Verfügung die Veröffentlichung der Pflegenoten für eine Einrichtung.
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Aufzaehlung Verfahrensstreit um Pflegenoten vor Gericht

[15.1.2010]
Seit Jahren prüfen die medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) in den Pflegeeinrichtungen, ob die Mittel der Sozialversicherung auch als "gute Pflege" bei den Menschen ankommen. Mindestens genauso alt sind Diskussionen um die Frage was gute Pflege ausmacht und wie derlei überprüft werden könnte. Seit 2009 gibt es ein überschaubares Prüfverfahren, um Pflegenoten veröffentlichen zu können. Das gute, vor allem aber schlechte Bewertungen der Allgemeinheit zugänglich sind heizt die Debatte um Qualitätsprüfungen an. Die Altenheimlobby hat nun Klage bei Gericht eingereicht.
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Aufzaehlung Angehörige und Demenzkranke gemeinsam in den Urlaub

[14.1.2010]
Menschen, die Demenzkranke pflegen, sind oft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche in Bereitschaft. Pausen müssen häufig genutzt werden um Organisatorisches erledigen zu können oder auch um selbst mal zu Arzt zu kommen. Das macht es auch sehr schwer, sich mit anderen pflegenden Angehörigen auszutauschen. Urlaub ist kaum denkbar. Ein ungewöhnliches Angebot kommt aus Bayern: eine Gruppenreise für Demenzkranke zusammen mit ihren Angehörigen.
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Aufzaehlung Pflege professionell dokumentieren

[8.1.2010]
Der Landesverband Nordwest des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet MitarbeiterInnen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen eine Reihe von Expertengesprächen an. Die Halbtagesveranstaltungen richten sich an Pflegekräfte, die daran interessiert sind, aktuelle pflegewissenschaftliche Erkenntnisse, wie sie in den Expertenstandards formuliert werden, in die Praxis umzusetzen. Bei der Veranstaltung geht es nicht darum, Pflegende mit neuen Anforderungen zu überhäufen, sondern ihnen zu helfen, die Expertenstandards mit pflegefachlichem Augenmaß umzusetzen.
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